Wissen zum Licht als Videovortrag

Virtuelles Lichtlexikon ist online

Kapitelübersicht vom Virtuellen Lichtlexikon
(Bild: Kapitelübersicht vom Virtuellen Lichtlexikon)

Der Siegeszug der LED-Technologie als Basisinnovation und Leuchtmittel der Zukunft führt seit einigen Jahren in der gesamten Lichtbranche zu einer bis heute anhaltenden Aufbruchstimmung. Kombiniert mit den schier grenzenlosen Möglichkeiten unseres digitalen Alltages wurden Lichtmilieus dynamisch, ganze Gebäude smart, Leuchten innovativ und ihre Steuerung intelligent. Nicht wenige sprechen sogar vom Beginn eines neuen Zeitalters im Licht. Für die produzierende Beleuchtungsindustrie trifft dies wohl auch tatsächlich zu. Die Ausgangsbasis jeder guten Lichtlösung hat sich dabei jedoch nicht geändert. Die visuellen Vorgänge und Lichtwirkungen in der Natur sind Ergebnis eines wesentlich längeren Prozesses, als dass technologische Neuerungen - seien sie auch noch so revolutionär - hier von Relevanz wären.

Dr. phil. Walter Witting hat den Einfluss von Kunst- und Tageslicht auf das Wohlbefinden und Leistungsverhalten des Menschen in Langzeitstudien erforscht. Er ist Autor zahlreicher Publikationen im Bereich Lichttechnik und Lichtgestaltung, und gilt als einer der internationalen Top-Referenten auf dem Gebiet der visuellen Wahrnehmung. Gemeinsam mit den Lichtplanern Markus Peskoller und Johannes Leichter hat er die wesentlichen Parameter der so komplexen wie bedeutsamen Materie Licht nun im weltweit ersten Virtuellen Lichtlexikon konserviert. Aufgeteilt auf insgesamt sechs Kapitel werden die visuellen Vorgänge aus physikalischer, physiologischer und psychologischer Perspektive erklärt. Den visuellen und nichtvisuellen Phänomenen der Natur, dem Komplex Farbe und den Zusammenhängen im Bereich Licht und Gesundheit sind die weiteren Kapitel gewidmet. Für die Erfassung des gesamten Wissensgebietes wurden 100 Lehrfilme produziert, die jeweils ein konkretes Thema im jeweiligen Kapitel behandeln und zwischen 30 und 90 Minuten lang sind. Insgesamt werden knapp 3000 Vortragsfolien ausführlich und verständlich erläutert, und sind bei jedem Unterrichtsfilm auch als downloadbares Skript hinterlegt. Die Vorträge selbst stehen online als streambare Filmdateien zur Verfügung.

Umfangreiches Wissen zum Licht

Die Entwicklung und Produktion des Lexikons dauerte vier Jahre. Über 12.000 Arbeitsstunden wurden investiert, um alle lichttechnischen und wahrnehmungspsychologischen Grundlagen didaktisch optimal darlegen zu können. Nach 34 Drehtagen ist die Ausgangsbasis für jede innovative Lichtlösung und Leuchtenentwicklung nun auf 96 Vortragsstunden festgehalten. Und wie schon der Lexikonname dem aufmerksamen Seher verrät: Im Mittelpunkt der Visualität steht das Auge, das im Licht seine Vollkommenheit findet.

Für den Nutzer werden verschiedene zeitabhängige Zugangsmodelle angeboten, auch das absolvieren von kurzen Tests ist möglich, um das erworbene Wissen zu dokumentieren.

Das Virtuelle Lichtlexikon findet sich unter www.wittingleyet.at

Über den Autor
Markus Helle Chefredakteur HIGHLIGHT
Markus Helle

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