Trilux beleuchtet spektakuläres Drohnen-Rennen in Paris

Die 2016 vom Liechtensteiner Unternehmen Drone Champions AG gegründete DCL ist eine besondere Rennserie für Drohnen-Piloten. Sie bietet außergewöhnliche Strecken an ungewöhnlichen Orten. Normalerweise duellieren sich die unbemannten leichten, ferngesteuerten Fluggeräte auf Sportplätzen. In Paris tauchten sie unterirdisch in einen 600 Meter langen Tunnel unter dem Arc de Triomphe ein.
Das Rennen in der französischen Hauptstadt im Rahmen des "Drone Festivals Paris" war bereits das dritte, bei dem Trilux als Lichtpartner agierte. "Eine Glanzleistung der Organisatoren", so Joachim Geiger, internationaler Marketing- und Vertriebsdirektor bei Trilux. "Die achtspurigen Champs-Élysées abzusperren, mit Sicherheitsnetzen auszustatten und trotzdem Platz für 180.000 Besucher zu schaffen, war eine riesige Herausforderung." Hinzu kam die Aufgabe, den technischen Ablauf zu meistern: Das Rennen wurde per Livestream auf der Facebook-Seite und dem YouTube-Kanal der DCL übertragen. Voraussetzung für den Wettbewerb war das Lichtkonzept der Trilux Experten, die diese Liga von Anbeginn unterstützen.
Diese Unterstützung beinhaltet die Boden-Lichtpunkte (Guide-Lines) als Orientierungshilfe für die Piloten, Strahler für Tunnel und Hindernisse, vor allem aber die Lichtplanung. Die Rennen finden oft bei Abenddämmerung statt, dunkle Unterführungen oder Bauruinen werden durchflogen. Eine zentrale Rolle übernimmt das Licht auch für die mediale Live-Übertragung, ähnlich wie bei Fußballspielen.
Über 100 lichttechnische Komponenten kamen in Paris zum Einsatz und trotzen erfolgreich den anspruchsvollen, rauen Bedingungen. Die gesamte unterirdische Rennstrecke wurde mit der Feuchtraumleuchte Olexeon-LED ausgestattet, um den Piloten beste Kamerasicht während des Rennens zu bieten. Im Tunnel sorgte der robuste Combial-LED-Fluter für stimmungsvolles Licht in den Farben der DCL. Zusätzliche Lichtakzente setzte die gasdichte Duroxo-LED. Den Nahkontakt mit einer Drohne musste keine der verbauten Leuchten scheuen: Dank ihrer Schlagfestigkeit waren Lichtausfälle durch Kollisionen nicht zu befürchten.
Veranstalter DCL freute sich sehr über die Leistung des Trilux Teams: "In Paris hatten wir nur acht Stunden Zeit, um eine zehnspurige Straße zu sperren, eine Bühne aufzubauen und die komplette Beleuchtung für die Rennstrecke zu installieren", beschreibt Herbert Weirather, CEO Drone Champions League, die immense Herausforderung. "Dank der Schnellverschlüsse der Trilux-Lampen war uns das überhaupt erst möglich." Für die DCL mussten teilweise Speziallösungen konstruiert werden. "Wir sind extremsten Umweltbedingungen ausgesetzt, vom unberechenbaren Berggipfel bis zum Salzbergwerk mit salzhaltiger Luftfeuchtigkeit", so Weirather weiter. "Daher brauchten wir einen Partner, der die Beleuchtung bei jeglichen Wetter- und Umwelteinflüssen sicherstellen kann." Dabei habe Trilux nicht nur beratend zur Seite gestanden, sondern diese Konstruktionen auch umgesetzt. "Die Lampen sind zuverlässig und einfach in der Handhabung."
Trilux betrachtet die Zusammenarbeit ebenfalls als Gewinn und Investition in die Zukunft. "Drohnen-Rennen sind die Sportart der neuen, technik-affinen Generation und dieses innovative Umfeld passt zu uns", erklärt Joachim Geiger den Hintergrund für dieses Sponsoring.
Als Sport etablierte sich das Steuern der Drohnen 2013 in Australien. Die Erfinder nannten ihn Rotocross (von Motocross). Heute heißt das Um-die-Wette- oder Hindernisparcours-Fliegen "FPV" (first person view) und fasziniert vor allem Männer zwischen 15 und 45 Jahren weltweit. Es gibt diverse Rennen, bei denen es um Tempo und Geschicklichkeit geht. Dabei stehen die Wettkämpfer allerdings nicht auf der Rennstrecke, sondern in einem nahegelegen Raum oder auf einem Podest – mit Virtual Reality Brille auf der Nase, die die Bilder der Drohnen-Kamera empfängt. Per Fernsteuerung lenken sie ihre Multicopter mit bis zu 140 km/h an Kontrollpunkten vorbei durch Tore und Tunnel, über Hügel und Hürden. Topmodelle beschleunigen von 0 auf 100 km/h in 1,8 Sekunden.
Um den Unterhaltungswert zu steigern hat die DCL ein neues Rennformat entwickelt, bei dem die Leistung eines ganzen Teams zählt. Das verspricht mehr Spannung, mehr Emotion und fordert taktische Raffinesse, was wiederum die Zuschauer zu schätzen wissen. Bis zum Finale treten die Piloten mal einer gegen einen oder vier gegen vier an. Am Ende entscheidet die Mannschaftsleistung.
Auch der Teamgedanke überzeugte Trilux, die DCL zu unterstützen. "Wir bei Trilux waren immer schon im Motorsport aktiv und belegten erfolgreich Plattformen wie die DTM der Mercedes AMG, die Formel 1 (Toro Rosso) und aktuell das Porsche LMP1 Team in der FIA World Endurance Championship (WEC)", erklärt Geiger. "Deshalb ist es für uns sinnvoll, dieser neuen Art von Motorsport als eines der ersten Unternehmen eine Chance zu geben."
Weitere Stationen der DCL 2017 sind im August im österreichischen Reutte, im September in Mont des Arts/Belgien, im Oktober in Rumänien, im November in Asien und im Dezember dann in Berlin. Immer begleitet von Beleuchtungspartner Trilux. In Paris siegte übrigens das deutsche Team Flyduino Kiss Racing.
Trilux - www.trilux.com
DCL - www.dcl.aero
Flyduino Kiss Racing - kiss.flyduino.net/kiss-racing-teams/
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