Home News Wirtschaft Hella will bis 2025 klimaneutral produzieren

Zertifizierte Klimaschutzprojekte

Hella will bis 2025 klimaneutral produzieren

"Die CO₂-Neutralstellung ist ein weiterer Meilenstein unserer Nachhaltigkeitsentwicklung und eingebettet in eine umfassende Strategie", sagt Dr. Rolf Breidenbach, Vorsitzender der Hella-Geschäftsführung. So trägt das Produktportfolio bereits heute dazu bei, Mobilität emissionsärmer und nachhaltiger zu gestalten. Produkte von Hella ermöglichen beispielsweise Start-Stopp-Funktionen bei Fahrzeugen und die Rekuperation in Hybridfahrzeugen oder kontrollieren und steuern den Energiefluss in Elektrofahrzeugen. "Mehr als 90 % unseres Umsatzes im Segment Automotive sind inzwischen unabhängig vom Verbrennungsmotor", führt Dr. Breidenbach weiter aus. "Mit unserer Verpflichtung zur Klimaneutralität wollen wir ein weiteres Zeichen in Sachen Klimaschutz setzen und zur Erreichung der Ziele des 2015 ratifizierten Pariser Klimaschutzabkommen der Vereinten Nationen beitragen."

Hella CEO Dr. Rolf Breidenbach
CEO Dr. Rolf Breidenbach
(Bild: Hella)

Mit dem weltweiten Energieeffizienzprogramm "Think.Act.Save." will Hella vor allem den Energieverbrauch in der Fertigung weiter reduzieren, der für den Großteil der CO₂ - Emissionen des Unternehmens verantwortlich ist. "Energiesparen steht für uns immer an erster Stelle vor allen anderen Maßnahmen", erklärt Dr. Breidenbach. "Deshalb werden wir weiterhin konsequent die Energieeffizienz unserer Produktionsstandorte steigern." Nicht zuletzt durch diese Maßnahmen soll der Stromverbrauch im Verhältnis zum Umsatz bis 2030 um mindestens 10 % gegenüber dem Geschäftsjahr 2019/2020 reduziert werden. Gleichzeitig wird Hella den Strombedarf in der Fertigung bis 2025 zu 100 % aus erneuerbaren Energiequellen beziehen und in den Ausbau der weltweiten Ökostromerzeugung investieren.

Um das Ziel der CO₂ -Neutralität im weltweiten Hella Produktionsnetzwerk bis 2025 zu erreichen, wird das Unternehmen verbleibende, unvermeidbare Emissionen durch zertifizierte Klimaschutzprojekte kompensieren. Dazu wird Hella in ausgewählte, qualitativ hochwertige Klimaschutzprojekte investieren, die international anerkannten Zertifizierungsstandards unterliegen. "Für uns ist klar, dass diese Form der CO₂-Kompensation nur eine Ergänzung sein kann und unsere kontinuierliche Suche nach weltweiten Reduktionspotentialen keineswegs ersetzen wird", bemerkt Hella CEO Dr. Rolf Breidenbach.

Bis spätestens 2050 will Hella darüber hinaus eine weltweit durchgängig klimaneutrale Lieferkette sicherstellen und Kunden mit CO₂-neutralen Produkten beliefern. "Drei Jahrzehnte klingen auf den ersten Blick lang. Doch die Transformation zu einer komplett klimaneutralen Lieferkette ist ein sehr komplexes Unterfangen und eine enorme Kraftanstrengung, die uns nur gemeinsam und in engem Austausch mit unseren Kunden, Lieferanten und sonstigen Geschäftspartnern gelingen kann", sagt Dr. Breidenbach. "Schließlich müssen wir die Art und Weise, wie wir Produkte entwickeln, fertigen und weltweit transportieren an vielen Stellen neu denken. Noch haben wir nicht für alles Lösungen – aber mit dem Zieljahr 2050 bewegen wir uns in dem dafür allseits anerkannten Zeitkorridor. Gemeinsam mit unseren Partnern machen wir uns nun auf den Weg, die notwendigen Meilensteine hierfür im Detail festzulegen und konkrete Handlungsprogramme zu erarbeiten."

Über die Firma
Hella KGaA Hueck & Co.
Lippstadt
Newsletter

Das Neueste von
HIGHLIGHT direkt in Ihren Posteingang!