Ein Highlight in Optik und Akustik

2.900 Zylinder erleuchten das Audi-Mitarbeiterrestaurant

(Bild: © Audi AG)

Mit dem neuen Gebäude H6 möchte Audi durch eine offene und innovative Struktur „Ideen und kreatives Arbeiten fördern“. Der Gebäudeentwurf stammt vom Münchner Architekturbüro Behnisch, das Innenraumkonzept dazu kommt von Landau + Kindelbacher Architekten: Das Areal soll als Übergang zwischen dem Werksgelände und dem angrenzenden Wohngebiet funktionieren.

Die offene Raumaufteilung mit ihrer farbigen Gestaltung will dabei ein kommunikatives Arbeitsumfeld begünstigen. Einzelbüros und Open-Space-Offices lassen eine besonders vielfältige Nutzung zu, während ansprechend gestaltete Innenhöfe zum Aufenthalt an der frischen Luft ermutigen. Insgesamt 24.500 m² umfasst das Areal, auf dem Audi das innovative Konzept umsetzt. Und dieses macht auch vor dem Mitarbeiterrestaurant keinen Halt: Große, runde Tische forcieren regen Gesprächsaustausch unter Kollegen, wohingegen kleinere Tische auch privatere Unterhaltungen zulassen.

(Bild: © Audi AG)

„Die offene und nachhaltige Gestaltung begünstigt den direkten Austausch zwischen den Mitarbeitern“, sagt Albert Mayer, Audi-Werkleiter am Standort Ingolstadt. Der weiß und grau gestaltete Gastronomiebereich, der bis zu 1.500 Gäste fasst, wird von roten Farbnuancen ergänzt. Das Farbkonzept im H6 beinhaltet fünf unterschiedliche Töne, die die Orientierung im Komplex erleichtern sollen. Das Restaurant ist dabei das Herzstück des neuen Bürogebäudes und gleichzeitig das größte Mitarbeiterrestaurant bei Audi. Die Speisen werden direkt vor den Augen der Gäste frisch zubereitet. Ein Teil des Gastrobereichs kann außerdem in einen Veranstaltungsraum mit Bühne verwandelt werden. 

Neben den kulinarischen Genüssen bildet die außergewöhnliche Decke mit bis zu 7,5 m Höhe das unangefochtene Highlight des Restaurants: In dreidimensionalen Wellenbewegungen füllen schalldämmende Zylinder den Deckenraum und verbessern die Akustik maßgeblich. Die annähernd 2.900 Zylinder, für deren Projektierung und Montage die Lindner AG verantwortlich war, sind 20 bis 180 cm lang und geben dem Restaurant einen außergewöhnlichen Charakter.

Nach den Vorgaben der Planer der pinta acoustic GmbH wurden sie auf einer eigens entwickelten Unterkonstruktion installiert, für die eine präzise Statikplanung nötig war. Die Lindner Leuchtenfabrik entwickelte und produzierte im Anschluss 500 Zylinderleuchten in zwei Varianten für die Lichtdecke, deren Lichtstärke und -winkel den genauen Anforderungen von Audi folgen: Die erste Variante bildet die Akustikzylinder in ihrer Form nach, besteht jedoch aus rundherum strahlenden, opalen Leuchten.

(Bild: © Audi AG)

Als zweite Variante wurden Zylinder mit integrierten, nach unten gerichteten LED-Strahlern verwendet. Optisch unterscheiden sich diese von den Akustikzylindern nur durch eine Öffnung am unteren Rand, die den LED-Lichteinsatz enthält. Die ästhetische und gleichzeitig funktionale Lichtdecke trägt maßgeblich zum innovativen Look des Restaurants bei. 

Etwas abseits des Gastronomiebereichs erleuchten weitere 1.000 LED-Downlights mit einer Farbwiedergabe bis zu Ra 98 das Gebäude H6. Ihre Glasabdeckungen sind im Wechsel mit satinierten und klaren Glasabdeckungen ausgestattet. 

Da alles zur vollsten Zufriedenheit des Bauherrn realisiert wurde, erhielt Lindner im Anschluss den Auftrag für den Ausbau des Foyers mit Lindner Kühldecken vom Typ Plafotherm® GK HEKDA. Auch dort befinden sich über zwei Ebenen die Leuchten der Lindner Leuchtenfabrik. Der Bereich überzeugt ebenfalls mit frischen Farben und einzigartigem Design, während 900 m² Lindner Gipskartondecken nun für angenehme Raumtemperaturen sorgen.

Mehr Informationen zu Lindner finden Sie unter: www.Lindner-Group.com

Über die Firma
Lindner AG | Leuchtenfabrik
Mettenbach
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