Ausbau der Unimet Hachenburg erfolgreich beendet

Mit 13 Millionen Euro hat die mittelständische Unimet Gruppe Ende 2011 ihre größte Investition seit 18 Jahren abgeschlossen. Der Zeitpunkt für den Ausbau des Zentrallagers West in Hachenburg und die Durchführung von Energiespar- beziehungsweise Energieeffizienzmaßnahmen wurde günstig gewählt, denn der deutsche Mittelstand sieht sich durch die Energiewende in Zukunft mit erheblichen Kosten konfrontiert (Quelle: Forsa Institut).

Nachhaltigkeit auf allen Ebenen
Die gesamte technische Planung für die Erweiterung der Unimet West oblag dem Ingenieurbüro Polyplan aus Bremen / Hannover. Die Arbeiten umfassten neben der Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärtechnik die gesamte Elektro- und Beleuchtungstechnik mit Brandmelde- und Einbruchmeldeanlage sowie die Installation einer Wasserlöschanlage für den gesamten Standort.

Die Projektplanung erfolgte in enger Abstimmung mit dem für den Hochbau zuständigen Büro Nutzbaudesign aus Bremen sowie dem Brandschutzfachplanungsbüro Abraham aus Hannover. Ziel war es, ein Gebäudekonzept zu erschaffen, das optimale Nutzungsmöglichkeiten für die Logistik der Unimet bietet, niedrige Folgekosten für Wartung und Instandhaltung beinhaltet und einen effizienten Umgang mit Energie und Ressourcen ermöglicht.
Stromeinsparungen im Fokus
Das Thema Stromeinsparung war bei der gesamten Planung präsent. So wurden alle Antriebe für Pumpen und Ventilatoren mit hocheffizienten drehzahlgeregelten Motoren ausgestattet. In der Beleuchtung kommt ab sofort das bereits an anderen Standorten erprobte Konzept der bedarfsabhängigen Schaltung über Präsenz- und Helligkeitsmelder zum Einsatz.

Zudem wurden die Lagerhallen und Büros mit treiberloser LED-Technologie des Schwesterunternehmens GT BiomeScilt ausgestattet. Durch die Umrüstung auf energieeffiziente LED-Beleuchtung gelingt es zukünftig, den Stromverbrauch von 365.139 Kilowattstunden auf 138.856 Kilowattstunden pro Jahr zu senken.

Das entspricht einer Reduzierung der Energiekosten um rund 40.600 Euro und einem verringertem CO2-Ausstoß um ca. 114.500 Kilogramm jährlich. Bereits nach 3,2 Jahren werden sich die Anschaffungskosten für die Beleuchtung amortisiert haben. Neben einer erheblichen Reduzierung der Energiekosten profitieren die am Standort beschäftigten Mitarbeiter von einer deutlich höheren Lichtleistung und einer verbesserten Qualität der Beleuchtung. So kommen die eingesetzten LED-Röhren dem Tageslicht erheblich näher als die bisherigen Leuchtstoffröhren.

Heizungs-, Kälte- und Sanitärtechnik
Durch die Umsetzung eines hohen Dämmstandards unterschreitet der Neubau die Anforderungen der EnEV 2009 zukünftig um mehr als 15 Prozent. Durch den Einsatz eines effizienten Brennwertkessels und konsequente Wärmerückgewinnung im Bereich der Lüftungstechnik reduziert sich der Energieverbrauch weiter. Die Lagerhallen werden mit Hilfe einer Deckenstrahlungsheizung beheizt. Durch die Nutzung des Strahlungseffektes kann die Raumlufttemperatur gesenkt werden, was ebenfalls zur Senkung des Wärmeverbrauchs beiträgt.

Für die Warmwasserversorgung des Verwaltungsgebäudes kommt eine thermische Solaranlage zum Einsatz. Und auch für die Sanitäranlagen wurde eine nachhaltige Lösung gefunden: Sie werden zukünftig mit Regenwasser versorgt, das vom Dach des Verwaltungsgebäudes aufgefangen wird.

Jede einzelne Maßnahme trägt in Zukunft dazu bei, die laufenden Kosten der Gebäudetechnik zu verringern und dem Anspruch eines energieeffizienten und nutzerfreundlichen Standortes gerecht zu werden.
GT Biomescilt - www.gtbiomescilt.de
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