Toshiba Europa forciert LED-Aktivitäten

Alle kennen Computer und Fernseher der Marke Toshiba, dabei ist der japanische Hightech-Konzern auch recht erfolgreich in der Lichtbranche tätig. Allerdings beschränkte sich das bisher fast nur auf den – freilich nicht gerade kleinen – lokalen Markt. Das soll sich nun ändern. Denn das große Thema LED hat bei Toshiba die Ambitionen verstärkt, seine Technologie auf diesem Gebiet weltweit zu vermarkten. Symbolisch hierfür steht die neue E-CORE Light Engine, ein LED-Modul, das für nahezu alle Anwendungen in der Allgemeinbeleuchtung ausgelegt ist. 
„Die enorm gestiegene Nachfrage nach LED-Lösungen hat uns veranlasst, der weltweiten Leuchtenindustrie Produkte zur Verfügung zu stellen, die ein breites Anforderungsprofil abdecken und zahlreiche Optionen eröffnen“, so Herr Inoue von Toshiba Lighting Technology Corporation bei der Vorstellung der E-CORE Light Engine im Rahmen eines Workshops auf der Euroshop in Düsseldorf.

“Ausschlaggebend für die Entscheidung war, dass Toshiba mit seinem Know-how aus dem Halbleiterbereich State-of-the-Art Lösungen bietet, die über beste Werte bei einem breiten Anwendungsspektrum verfügen.“
Strategischer Partner für Toshiba war und ist dabei der sauerländische Fassungsspezialist BJB, der die Schnittstelle zur E-CORE Light Engine, ein handliches Bajonettsystem, entwickelt hat. Dieses formschlüssige Anschlusselement ist so ausgelegt, dass Leuchtmittel sehr einfach ausgetauscht werden können, um beispielsweise andere Ausstrahlungswinkel oder Lichtfarben zu realisieren.

Die E-CORE Light Engine bietet mit ihrem integrierten Reflektor, erhältlich in den Abstrahlwinkeln 45 oder 85 Grad, aktuell drei Farbtemperaturbereichen (2.700, 3.000 und 4.000 K) sowie Lichtstromvarianten von 1.100 und 1.650 Lumen eine bisher nicht bekannte Varianz in den Anwendungsmöglichkeiten. Diese reichen von Pendelleuchten über Downlights, Wandleuchten, Garten- und Wegebeleuchtung bis zur Straßenbeleuchtung. Realisierbar ist das alles mit einem kompakten System, das einfach zu verarbeiten ist und wenig Aufwand bei der Wartung erfordert.
Die immer noch zentrale Frage des Wärmemanagements wurde bei der E-CORE Light Engine technisch elegant gelöst: Das Anschlusselement sorgt für den ausreichenden Anpressdruck, eine Silikonfolie auf der Unterseite des Moduls verbessert den Wärmeübergang.

Leuchtenhersteller können den Kühlkörper frei gestalten und müssen lediglich die thermischen Messgrößen beachten. Langfristig wird dadurch sicher das Leuchtendesign insgesamt beeinflusst, wobei schon vorhandene Grundgestaltungen ebenfalls auf diese LED-Technik umgerüstet werden können.
Angeschlossen wird die Fassung mit Steckverbindungen für die Stromversorgung und optional für Dimmen (10 bis 100 Prozent). Zusätzlich verbessert ein Anschluss für Funktionserdung die elektromagnetische Verträglichkeit. „Wir freuen uns, mit Toshiba einen Partner zu haben, der so wie wir in der Austauschbarkeit von LED-Modulen eine wichtige Voraussetzung für die weitere Verbreitung dieser Technologie sieht”, erläutert Joachim Goeke, Mitglied der Geschäftsführung und Verantwortlicher für Marketing und Vertrieb bei BJB.

“Wir legen einen hohen Wert auf Kundenorientierung und Professionalität bei unseren Lösungen und stehen unseren Partnern weltweit mit unserem Know-how bei der Weiterentwicklung zukunftsfähiger Produkte zur Seite.“
Mit den Erfahrungen und Anregungen aus dem ersten Workshop in Düsseldorf steuert Toshiba zusammen mit BJB nun weitere Stationen an. Doch die LED-Lösungen des japanischen Marktführers nehmen neben Europa auch die Märkte in Amerika und China ins Visier.
BjB - www.bjb.com
Toshiba - www.toshiba.de
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