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Sicher zuhause unterwegs

Smartes Licht unterstützt und bringt Komfort

Deckenleuchte Q Frameless von Paul Neuhaus
(Bild: Paul Neuhaus)

Denn Sicherheit muss nicht laut nach vorn schreien, dass sie da ist, sondern kann auch ganz einfach integriert werden und so dafür sorgen, dass man sich weiter in gewohnter Umgebung wohl fühlt. Das Thema Licht spielt dabei eine große Rolle, denn mit der ganz natürlich im Alter abnehmenden Sehkraft wird eine Beleuchtung, die Treppenstufen und Teppichkanten als solche erkennbar macht, immer wichtiger. Mit intelligenten Leuchten, per Buskabel oder Funk gesteuert, kann man die Möglichkeiten moderner Beleuchtung voll ausschöpfen und damit ein System bieten, das zur langfristigen Verbesserung der Lebensqualität beiträgt.

Das muss nicht heißen, dass man eine komplett neue Installation vornimmt. Anfangen kann man, indem man die vorhandenen Leuchten smart macht und die ein oder andere zusätzliche Lichtquelle installiert. Dafür bietet der Markt eine vielseitige Auswahl an Lampen, Leuchten und Lightstrips, die sich bei Bedarf auch mit Bewegungssensoren koppeln lassen. Im System von Philips Hue oder anderen Zigbee-basierten Lichtsteuersystem geht das genauso wie mit WLAN-gestützten Systemen von Ledvance oder WiZ.

So können Senioren beispielsweise den Flur oder die Küche betreten und das Licht geht an, ohne dass man vorab den Lichtschalter suchen muss. Damit reduziert sich das Risiko zu stolpern und stürzen. Auch in der Nacht kann sich die Kombination aus smarter Beleuchtung und Sensorik bezahlt machen, etwa wenn jemand die Toilette aufsuchen muss und ein Lightstrip mit gekoppeltem Bewegungssensor unter dem Bett beim Aufstehen umgehend für die entsprechende Beleuchtung sorgt.

Intuitive Bedienung und einfache Steuerung

Während anfangs die Bedienung smarter Lampen und Lichtquellen hauptsächlich über das Smartphone erfolgte, sind die Systeme heute viel weiter. Die Steuerung über Sprache per Alexa, Google Home oder Siri ist bei fast allen Systemen möglich. Auch die traditionelle Art der Steuerung über Schalter, die Senioren ja deutlich eher gewohnt sind, ist kein Problem mehr.

Als Beispiel kann man sich das Produktportfolio von WiZ, einem WLAN-basierten System von Lampen, Leuchten und Zubehör anschauen. Es zeichnet sich durch einfache und vielseitige Bedienung aus. So können auch weniger technikaffine Menschen die Steuerung sofort nutzen. Die Installation von beispielsweise smarten WiZ LED-Lampen in vorhandene Lampenschirme ist ganz einfach, denn sobald die Lampe in der Fassung eingedreht ist, bieten sich folgende Steuerungsmöglichkeiten:

  • Bedienung über den vorhandenen Wandschalter, bei der zwischen zwei Lichtstimmungen gewechselt werden kann,
  • Bedienung über die Fernbedienungen, über die ein stufenloses Dimmen und Abrufen von gespeicherten Lichtszenen möglich ist,
  • smarte Steuerung über die WiZ-App auf dem Smartphone. Dabei wird die Lampe im häuslichen WLAN eingebunden. Das funktioniert mit jedem WLAN-Router, es wird keine zusätzliche Hardware benötigt. Die WiZ-App sammelt keine persönlichen Daten, die Erstellung des Kontos und Anmeldung in der App erfolgt anonym über namhafte Drittanbieter (z.B. Apple, Google)
  • Sprachsteuerung über beispielsweise Amazon Alexa oder Google.

Ganz egal, ob die Steuerung per Sprachbefehl oder über die Fernbedienung erfolgt – der Komfortzuwachs ist enorm. Über einen Bewegungsmelder, der sich ebenfalls ins Netz einbinden lässt, kann die Beleuchtung einfach automatisiert werden. Bei WiZ gibt es dazu auch innovative Ansätze, die etwa Bewegung über Veränderungen im WLAN-Signal registrieren können und so Anwesenheit detektieren oder eine Steuerung über vom Nutzer programmierbare NFC-Tags ermöglichen. Auch ein Wandschalter ist im Programm.

Das bedeutet für die Nutzer auch ein neues Niveau an Lebensqualität: Statt jedes Mal wieder zum Lichtschalter laufen zu müssen, kann die heimische Lichtkulisse bequem vom Sofa aus gesteuert werden. So kann die häusliche Umgebung mit einschalten, ausschalten, dimmen oder Modifikation von Farbtemperatur und Farbspektrum den eigenen Vorstellungen angepasst werden. Auch schon vorhandene Leuchtenmodelle, wie zum Beispiel die geliebte Stehleuchte im Wohnzimmer, kann dank smarter Plugs jederzeit um smarte Funktionen erweitert und so bequem und je nach Bedarf gesteuert werden. Dazu wächst bei WiZ und den anderen Anbietern auch die Zahl der Leuchtenmodelle, die sich direkt in die Steuerung einbinden lassen und so zum Beispiel für Lichtszenen mit einbezogen werden können. So lässt sich auch die Deckenleuchte per Sprachbefehl oder über die Fernbedienung anschalten und man muss dafür nicht erst durch den dunklen Raum zum Lichtschalter.

Für jeden Tagesabschnitt die passende Farbtemperatur

Speziell die Möglichkeit, die Farbtemperatur smarter Lichtpunkte flexibel anpassen zu können, erweist sich für ältere Menschen als zusätzlicher Vorteil. So kann man zwischen kaltweißem Licht zum Lesen und einer warmen Lichtstimmung für den Abend vor dem Fernseher einfach wechseln.

In diesem Zusammenhang spielt auch die zirkadiane Lichtsteuerung eine Rolle, die sich an den Tagesverlauf anpasst. Helleres und kühles Licht am Vormittag und eher wärmeres, gedämmtes Licht zum Abend kann Betroffene dabei unterstützen, ihren Tagesablauf besser zu strukturieren.

Die Einstellung von Timern und Routinen kann außerdem Strom und Geld sparen, denn oftmals gerät das Ausschalten von Licht in Vergessenheit. So kann beispielsweise eingestellt werden, dass das Licht in der Küche nach der Abendbrotzeit automatisch ausgeht, während das Wohnzimmer pünktlich zur Nachrichtenzeit gemütlich beleuchtet wird.

Schnelle Hilfe im Ernstfall

Aber es geht auch noch umfangreicher, nämlich mit smarten, KI-gesteuerten Leuchten für Sturzerkennung- und Sturzprävention, die der belgische Hersteller Nobi etwa für Pflegeeinrichtungen anbietet. Roeland Pelgrims, CEO von Nobi, ist überzeugt, dass neue technologische Hilfsmittel die Altenpflege in Zukunft nachhaltig unterstützen werden: "Wir haben das Ziel, die Pflegebranche zu revolutionieren, indem Stürze in Pflegeheimen drastisch reduziert und Stürze mit langen Liegezeiten komplett verhindert werden. Alterspflegetechnologie spielt eine wichtige Rolle dabei, Pflegekräfte mit den notwendigen Informationen auszustatten, damit sie korrekte und proaktive Entscheidungen treffen können, um ältere Menschen bestmöglich zu unterstützen und ihnen ein gutes Leben zu ermöglichen."

Wir haben uns einige Leuchten näher angesehen, die sich in ein smartes Zuhause einbetten lassen und damit für die hier besprochenen Optionen geeignet sind. Als Deckenleuchten lassen sie sich meist problemlos als Ersatz vorhandener Leuchten anbringen und auch in Mietwohnungen gut nutzen. Alle Leuchten können sich über ihre jeweilige Bridge oder auch direkt mit den gängigen Sprachsteuerungen von Amazon oder Google vernetzen, so dass die Automatisierung und bequeme Fernsteuerung möglich wird. Damit wird auch erreicht, dass man nicht für jeden Schaltvorgang eine App öffnen muss.

Es folgt eine subjektive Auswahl – der Markt hat viele weitere Alternativen:

Licht im Quadrat

Die Leuchte Q Frameless von Paul Neuhaus misst 30 x 30 cm und ist 6,6 cm hoch – aus ihrem eleganten Korpus gibt sie 2.400 lm Licht und kann sowohl in der Farbtemperatur anpassbares Weißlicht wie auch farbiges Licht erzeugen. Sie ist über Zigbee 3.0 in Steuerungssysteme wie das von Philips Hue oder in einen Amazon Echo-Hub einzubinden und kann so gesteuert werden. Damit kann sie auch über die gängigen Sprachsteuersysteme aufgerufen werden. Praktisch ist, dass sie auch eine Fernbedienung hat, die die verschiedenen Funktionen direkt abrufbar macht. So kann man auch schon ohne Hub die komplette Funktionsbreite nutzen.

 

Deckenleuchte Q Frameless von Paul Neuhaus mit Fernbedienung
(Bild: Paul Neuhaus)

Wohnliches Äußeres

Als runde Deckenleuchte mit einem Durchmesser von 40 cm ist Malea aus dem Tint-Programm von Müller Licht ein Beleuchtungsklassiker. Das 12 cm hohe Gehäuse ist textil veredelt und verleiht der Leuchte eine besonders wohnliche Optik. Die Textilschirme gibt es in den Farben Taupe, Grau und Sand. Die Lichtleistung liegt bei 2.700 Lumen, es kann weßes Licht in verschiedenen Lichtfarben oder farbiges Licht verwendet werden.

Das Lichtmodul wird ebenfalls per Zigbee 3.0 angesteuert und kann mit den anderen Produkten von Tint gesteuert werden. Auch hier gibt es eine Fernbedienung für einfachen Zugang. Dazu lässt sie sich in weitere Zigbee-Hubs einbinden und damit auch per Sensor steuern.

Deckenleuchte Malea aus dem Tint-Portfolio von Müller Licht
(Bild: Müller Licht)

Auch für Bäder geeignet

Die Leuchte Liva von Nordlux ist mit Schutzart IP54 auch für Feuchträume geeignet und gibt aus 36 cm Durchmesser und 3,6 cm Höhe 2.100 Lumen Licht. Per Nordlux-App und Bridge lässt sie sich mit Bewegungsmeldern oder einer Fernbedienung vernetzen. Damit lassen sich auch die gewünschten Weißtöne oder die Farbe der Leuchte einstellen. Die Bridge kann dabei Leuchten für Innen und Außen sowie Leuchtmittel aus dem Programm von Nordlux steuern.

Deckenleuchte Liva Smart von Nordlux
(Bild: Nordlux)
Über die Firmen
Paul Neuhaus GmbH
Werl
Müller Licht International GmbH
Lilienthal
Ledvance GmbH
Garching
Nobi NV
Antwerpen
Nordlux GmbH
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