Luminale 2010

123 Programm-Beiträge konzentrieren sich in Frankfurt, überwiegend im Stadtzentrum, in den sogenannten Wallanlagen, Frankfurts älteste öffentliche Parkanlage, die dieses Jahr ihren 200. Jahrestag begeht, und im Palmengarten. 21 Projekte präsentieren sich im nahe gelegenen Offenbach und sechs weitere in Darmstadt. Mainz und Wiesbaden, Aschaffenburg, Großkrotzenburg und Hattersheim sind mit „Leuchtturm“-Projekten mit von der Partie.  Zusätzlich sind insgesamt 165 Veranstaltungen angekündigt: von der Party bis zum Symposium, vom geführten Rundgang bis zur Modenschau, von der Vernissage bis zur Schiffstour.

Im Unterschied zu den Vorveranstaltungen hat die Internationalisierung der Veranstaltung stark zugelegt. Unter den Teilnehmern finden sich rund 50 internationale Designer, Architekten, Künstler, die in der Luminale eine ideale Plattform für die Präsentation ihrer Ideen sehen: Die stärkste Gruppe kommt 2010 aus Italien (15), es folgt die Niederlande (14), Großbritannien (6), Australien (4), China (3), Frankreich und Belgien (2), Griechenland  und die USA (1). Die Internationalisierung hat auch wieder zu einer größeren Konzentration der Luminale auf Frankfurt geführt. Gerade die internationalen Teilnehmer suchen die Nähe zur Weltleitmesse Light+Building mit ihren ca. 165.000 internationalen Fachleuten für die Themen Licht, Architektur, Stadtplanung und Gebäudetechnik.

Die Luminale unterscheidet sich von anderen Festivals durch die große Zahl von Experten und internationalen Gästen, die abends nach Messeschluss auf Entdeckungstour in die Stadt aufbrechen. Alle zwei Jahre ist Frankfurt der Treffpunkt der internationalen Community rund um die Themen Architektur und Licht. Ein Pflichttermin für alle, die auf der Höhe der technischen Möglichkeiten bleiben wollen.
Auch in diesem Jahr hat die Messe eine kostenlose Buslinie eingerichtet, die das Messegeschehen mit den abendlichen Aktivitäten in der Stadt verbindet. Wieder werden zur Luminale rund 100.000 Gäste erwartet, die an den Abenden Frankfurt entdecken wollen. Dort mischen sie sich mit dem einheimischen Publikum, die ihre vertraute Stadt aus ungewöhnlichen Perspektiven kennen lernen. Es herrscht eine angenehme Flanierstimmung (wenn das Wetter mitspielt) und weniger das Gedränge eines Volksfestes. Das loben die zahlreichen Luminale-Fans, besonders Hunderte von Photographen, die an den Luminale-Abenden, faszinierende Bilder von der Stadt und ihrer Skyline einfangen. So wird die Luminale im April zum Stadtgespräch.

Wichtige Aussteller der Light+Building unterstützen die abendlichen Inszenierungen und Kulturprojekte. Allen voran Philips Lighting, Traxon Technologies, Martin Professional, Hess AG, Spectral, RZB, Siteco, iGuzzini, Viabizzuno, Foscarini, Karakassis Lighting, Artemide, Insta, BLV Ushio Group, Zumtobel, hatec und Lutron.

Die Luminale lebt von dem Engagement der Aussteller und den zahlreichen Sponsoren vor Ort wie dem Energieversorger Mainova, der Stroer Außenwerbung, der IHK Frankfurt, der Deutschen Bahn AG und den beteiligten Kulturinstitutionen, die Räume zur Verfügung stellen und Amtshilfe leisten. In diesem Jahr war die Unterstützung des Umweltdezernates entscheidend für die Realisierung der Projekte im Palmengarten wie auch in den Wallanlagen. Die Messe Frankfurt finanziert die Vorbereitung der Veranstaltung durch die Agentur Westermann Kommunikation, übernimmt Druckkosten und die Kosten der Buslinie. Die finanzielle und inhaltliche Verantwortung liegt bei den Teilnehmenden. Die Luminale stützt sich auf bürgerschaftliches Engagement und nicht auf Subventionen aus öffentlichen Kassen und ist in dieser Hinsicht in der Region mit dem Rheingau Musik Festival vergleichbar.

Thematische Schwerpunkte der 5. Luminale sind die Themen LED, Energieeffizienz und die Kombination von Licht, Klang und anderen Medien. Erstmals bietet das Energiereferat der Stadt Frankfurt im Rahmen der Luminale ‚Klimatours’ an, die die ökologische Vorreiterrolle Frankfurts unter Beweis stellen.  Licht ist für die Inszenierung von Räumen außen wie innen ein ideales Medium, mit dem sich Geschichten erzählen und Atmosphären verändern lassen.

Weitere Infos


Schon während der Aufbauphase:
Fr 9.4. ab 18.00 Uhr: Vernissage der Ausstellung ‚Luces – Light Art from Italy’ im Archäologischen Museum (Projekt 082)

Sa 10.4. ab 20.00 Uhr: Pecha Kucha Luminale Night im Oval am Baseler Platz (Projekt 030)

So 11.4. Eröffnungsabend der Luminale
Zahlreiche Veranstaltungen an diversen Orten und wie eigentlich jeden Abend vermutlich der „Geheimtipp“: Kehres & Hungerer im Kunstverein Familie Montez (Projekt 089)

Mo 12.4. ab 16.00 Uhr: Media Facades Summit in der Sparda Bank (Anmeldung empfohlen!) , Projekt 025

Di 13.4. ab 19.30 Uhr: „Celebration of Light“ / PLDA (Anmeldung notwendig), Projekt 091

Mi 14.4.  Senckenberg Naturmuseum, Installation von Philipp Geist, Projekt 001 (schon allein wegen der Nähe zur Messe ein „must see“ für Messegäste, die mindestens einen kleinen Eindruck von der Luminale 2010 mitnehmen wollen.)

Do 15.4. Museumsufer Städel + Liebieghaus bieten Führungen zum Neubau und zum Lichtkonzept an (Projekt 094, 095)

Fr. 16.4. Luminale Closing Party im Cocoon Club: Die Lichtmodenschau ist hier das Highlight.

Darüber hinaus können interessierte Aussteller der Light+Building mit ihren VIP-Kunden auf Entdeckungstour gehen. Mit eigenem Bus und Guide (mehrsprachig). Diese Gruppen-Touren sind über die Kulturothek zu buchen (Projekt 103).

http://www.luminale.de
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