Wirtschafts- und Digitalminister zu Besuch bei Dial

Während eines Rundgangs durch das Unternehmen stellten Mitarbeiter von Dial ihre Arbeitsgebiete rund um die Automatisierung von Licht und Gebäudetechnik vor. Pinkwart zeigte sich beeindruckt vom Innovationsgeist des Unternehmens.
Dial beschäftigt sich seit Jahren mit dem Thema Digitalisierung – vor allem im Bereich der digitalen und somit automatisierten Architektur. Durch den aktuellen Trend 'Smart Home' erfährt dieser Bereich derzeit eine gesteigerte öffentliche Beachtung. Die Zukunft liegt in intelligenten, vollautomatisierten Gebäuden, die sich an ihren Nutzern orientieren.
"Menschen sind teilweise abgeschreckt, wenn es um das Thema Digitalisierung geht. Vollständig automatisierte Gebäude sind derzeit noch eine Seltenheit. Das muss sich ändern. Die digitale Transformation dieser Region kann nur gelingen, wenn sich Unternehmen in der Region zusammen tun", sagte Dieter Polle.
Die Industrie in der Region rund um Lüdenscheid hat einen Schwerpunkt in der Gebäudeautomation und in der Lichttechnik. Für diese Industrie bieten sich große Chancen, aber es gibt auch Herausforderungen, da die Digitalisierung traditionelle Geschäftsmodelle und Produkte in Frage stellt. Hierfür muss sich die Industrie schnell rüsten und auch interdisziplinär zusammen arbeiten.
Diese Thematik wurde auch in der anschließenden Diskussion mit Minister Pinkwart aufgegriffen. Auf dem Podium stellten folgende Teilnehmer ihre Sichtweise auf die digitale Transformation in der Region Südwestfalen dar:
  • Jörg Minnerup, Leiter der Strategie Lichttechnik beim Leuchtenhersteller Trilux in Arnsberg,
  • Prof. Harald Mundinger Professor für Gebäudesystemtechnik und Dekan des Fachbereichs Elektrotechnik und Informationstechnik an der Fachhochschule Südwestfalen,
  • Hubertus Winterberg Geschäftsführer der Südwestfalen Agentur GmbH und
  • Dieter Polle, Geschäftsführer der Dial GmbH.

Dabei waren sich alle einig: Die Region hat eine gute Basis dafür die Chancen der Digitalisierung in Zukunft auch zu nutzen, vor allem wenn eine interdisziplinäre Zusammenarbeit erfolgt.
Die Region steht bei der Digitalisierung nach Einschätzung von NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart noch vor Herausforderungen: "Wir haben die unternehmerischen und gesellschaftlichen Potenziale der Digitalisierung noch nicht mal annähernd erschlossen", so Pinkwart. Glasfaser ausbauen, die Digitalisierung für die Bildung an Schulen und Hochschulen einsetzen, elektronische Gewerbeanmeldungen möglich machen – Pinkwart sieht jede Menge Möglichkeiten dies zu beschleunigen.
Dial - www.dial.de
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