Leistungsstarkes Lichtkonzept von Erco für die Hochschule Neubrandenburg

Das Lehrgebäude 4, Haus 1 der Hochschule Neubrandenburg wurde noch zur DDR-Zeit vorwiegend aus Betonfertigteilen errichtet, die das damalige Wohnungsbaukombinat eigentlich für Industrie- und Wohnungsbauten produzierte. Mit seinen insgesamt vier Lehrgebäuden umschließt Haus 1 einen zentralen Innenhof. Lehrgebäude 4 beherbergt die Hochschulbibliothek, drei Hörsäle, die Cafeteria, die Technikzentrale und das Foyer. Der Betrieb für Bau und Liegenschaften Mecklenburg-Vorpommern beauftragte das Büro A&S GmbH Neubrandenburg nun mit der Planung der stufenweisen Grundinstandsetzung des Hauses 1 bis zur abschließenden Realisierung der Umgestaltung des Lehrgebäudes 4.
"Zwingender Anlass für die Grundinstandsetzung des stark frequentierten Hauses war die Realisierung eines zeitgemäßen Brandschutzkonzeptes. Außerdem haben wir das ganze Gebäude lichter, offener und moderner gestaltet", erklärt Siegmund Flöting, projektverantwortlicher Architekt für die Entkernung und Modernisierung vom Büro A&S GmbH. Große Öffnungen im Dach und der Geschossdecke leiten nun Tageslicht bis in das Erdgeschoss des Foyers und geben dem vormals dunklen, verbauten Raum ein neues, großzügiges Volumen.
Pantrac-Linsenwandfluter von Erco leuchten die Wände im Treppenaufgang des neu gestalteten Foyers völlig gleichmäßig aus. Hier wurden beim Umbau die zur Erbauungszeit Ende der 1980er Jahre aufgebrachten Keramikfliesen als Reminiszenz an die Vergangenheit des Gebäudes bewusst erhalten. Die Arbeit einer Künstlergruppe besteht aus lauter handgemachten Unikaten und erstrahlt heute dank der Linsenwandfluter, die auch Museen und Ausstellungsräume professionell beleuchten, in neuem Glanz. Die warmweiße Lichtfarbe der entlang einer Stromschiene montierten LED-Strahler mit 12W Anschlussleistung gibt die Farbgebung der künstlerischen, teilweise aufwendig lasierten oder metallisch schimmernden Fliesen aus schamottiertem Ton optimal wieder. Auch die bildhauerisch eingearbeiteten figürlichen Darstellungen und reliefartigen Abdrücke von Naturmaterialien treten durch die asymmetrischen Lichtverteilung der Fluter plastisch hervor.
Bei der Erneuerung der drei Hörsäle im selben Gebäude war neben Brandschutz, Raumakustik und zeitgemäßer Medientechnik ein effizientes Beleuchtungskonzept wesentliches Thema, das höchsten Ansprüchen an Lichtgestaltung, Sehkomfort und Wirtschaftlichkeit genügt. Raumhöhen von bis zu rund sechs Metern stellten eine besondere Herausforderung für die Lichtplanung dar. An diesem Punkt kam die neue Generation der Quintessence-Downlights ins Spiel, die Lichtströme von bis zu 4.400lm bei einer Anschlussleistung von bis zu 32W bieten. Damit bewältigen die Deckeneinbauleuchten auch die kraftvolle Beleuchtung von hohen Räumen wie Hörsälen, bieten dabei durch einen großen Abblendwinkels hervorragenden Sehkomfort – und das mit einer geringen Anzahl von Leuchten.
Die Lichttechnik der Quintessence-Downlights ermöglicht bis zu 50% größere Leuchtenabstände. Das bedeutet entsprechend geringere Investitions-, Installations- und Betriebskosten, ein insbesondere bei Bildungs- und öffentlichen Bauten wesentlicher Aspekt. Das optische System der LED-Downlights sorgt zugleich für einen besonders gleichmäßigen Lichtkegel, der mit hohen zylindrischen Beleuchtungsstärken zum Beispiel die Gesichter von Studierenden und Lehrenden angenehmer ausleuchtet, ohne sie zu blenden. Auch auf Bildschirmen von Laptops und Smartphones lässt sich trotz der Montage der Downlights in großer Raumhöhe Blendung ausschließen.
Erco - www.erco.com
Hochschule Neubrandenburg - www.hs-nb.de
A & S - www.as-neubrandenburg.de
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