Beweglicher Klassiker: Neuauflage von Midgards Federzugleuchten

Das Prinzip der parallelen Arme, in welchen das Kabel versteckt ist und die mit Federn verbunden sind, ist ein altbewährtes. In den 1950er- Jahren nahm sich Wolfgang Fischer, Sohn des Midgard-Gründers Curt Fischer, der mit dem Patent des „verstellbaren Wandarms“ bereits 1919 den ersten Meilenstein in der Geschichte des lenkbaren Lichts gesetzt hatte, den Entwurf des Parallelogramm-Arms mit Federzugspannung vor und perfektionierte ihn. Die Leuchte wurde seit dem ununterbrochen von Midgard im thüringischen Auma produziert und von hier auf unzählige Schreibtische weltweit geliefert.
Die Federzugleuchte punktet als individuell einstellbare Lichtquelle: Dank der beweglichen Zwei-Armlösung, deren Mechanismus direkt vom menschlichen Arm abgeleitet ist, und dem frei positionierbaren Reflektor, bringt die Leuchte das Licht genau dahin, wo es gebraucht wird – ein Prinzip, das von Beginn an Teil der Midgard-Philosophie war. Ein entscheidender Pluspunkt von Fischers Version der Leuchte sind die wartungsfreien Gelenke und Federn, die selbst bei starkem Gebrauch gleichermaßen für Flexibilität und Stabilität sorgen.
Heute ist das zeitlose Design als Steh- sowie Tischversion, mit Klemm- oder Tischfuß und wahlweise in Schwarz oder Weiß pulverbeschichtetem Metall erhältlich. Alle Einzelteile werden in Deutschland hergestellt und in Hamburg von Hand montiert.
Der Ingenieur und "Erfinder des lenkbaren Lichts" Curt Fischer gründete 1919 die Leuchtenfirma Midgard. Kurz vor ihrem 100-jährigen Jubiläum retteten die beiden Hamburger Unternehmer und Leuchtenliebhaber David Einsiedler und Joke Rasch die Marke vor der Insolvenz. Neben den Rechten an allen drei Midgard- Leuchtenserien erwarben sie das äußerst umfangreiche Archiv sowie zahlreiche Originalwerkzeuge, mit denen die Leuchten ab sofort wieder hergestellt werden.
Im Januar 2017 startete die offizielle Wiederbelebung von Midgard mit dem Launch der Reedition der Maschinenleuchte, die heute unter den Seriennamen Midgard TYP 500 und TYP 550 geführt wird. Ergänzt wird das Midgard-Portfolio nun mit der Reedition der legendären Federzugleuchte. Im Januar 2018 wird mit den Bauhaus-Klassikern, den Lenklampen 113 und 114, von denen Walter Gropius in den 1920er-Jahren einer der größten Fans war, das Midgard-Portfolio vervollständigt.
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