Betriebskosten bei Industrieleuchten senken

Infrarot-Halogenlampen mit einer verbesserten HeLeN-Technologie von Dr. Fischer-Group.
Die Optimierung von Betriebsläufen und die damit verbundene Effizienzsteigerung sind heute die Trendgeber in der industriellen Produktion. Um den Wettbewerbsvorteil zu sichern, verlangt die Industrie zudem immer mehr nach Lösungen, welche die Betriebskosten auf ein Minimum reduzieren. Das Produktportfolio der Dr. Fischer Gruppe umfasst u. a. Infrarot-Halogenlampen mit einer verbesserten HeLeN-Technologie.

Diese emittieren Wärmestrahlen, die den wärmenden Eigenschaften des Sonnenlichts nahe kommen. Im Mittelpunkt der neuen Entwicklungen steht der patentierte LRP-Reflektor. „Durch den Einsatz innovativer Materialien senkt unsere neueste Entwicklung den Energieverbrauch um rund 40 Prozent“, sagt Dietmar Kegler, Geschäftsführer der Dr. Fischer Gruppe.

Im September 2010 übernahm das Unternehmen die kompletten Aktivitäten von Philips in Pont-à-Mousson. Das Werk in Frankreich ist eine moderne Produktionsstätte für Speziallampen mit Hochvolt-, Infrarot- und Halogentechnologie. Die Infrarot Halogenlampen sollen sich durch innovative HeLeN (High reflector index, Low reflector index, Neutral reflector index)-Technologie auszeichnen, die eine Spezialbeschichtung beinhaltet, um ausgewählte Lichtwellenbereiche passieren zu lassen.

Die Lampen kommen in einem breiten Spektrum industrieller Anwendungen zum Einsatz. Dazu gehören beispielsweise Papierverarbeitung, Druckindustrie, Metallverarbeitung, Lebensmittelindustrie, Kunststoffverarbeitung, Fahrzeugindustrie, Glasverarbeitung, Textilindustrie, Solarindustrie, Halbleiterindustrie, Holzverarbeitung und viele weitere Einsatzbereiche.
Patentierter Reflektor
Infrarot-Lampen übertragen Wärme mittels elektromagnetischer Wärmestrahlung ohne direkten Kontakt zwischen Strahlenquelle und zu erwärmendem Objekt zu haben. So werden die angestrahlten Objekte (oder Personen), direkt und effektiv erwärmt ohne Erhitzung der Umgebungsluft.

Das neueste Industrie-Infrarotprodukt stellt der patentierte Reflektor LRP (Lamp Reflector Proximity) dar. Dieser soll sich durch einen robusten Aufbau auszeichnen und dadurch eine höhere Lebensdauer von rund 5.000 Stunden erreichen. Durch den Einsatz von neuartigen Bauteilen wie einer Quartz-Sonde, dem patentierten Reflektorelement und einer Abschlusskappe soll das Produkt durch eine erhöhte Strahlungsdichte überzeugen. Der Aufbau der Lampe erlaubt laut Hersteller eine einfache Plug&Play-Installation. „Mit diesem Produkt senken wir den Wattverbrauch gegenüber herkömmlichen Infrarotlampen um bis zu 40 Prozent. Die Einsparungen können pro Jahr über 100 Euro pro Lampe ergeben“, sagt Dietmar Kegler.

Einsatz in der Automotive-Industrie
und in der Kunststoffverarbeitung
Trocknung und Härtung von Materialien (Lacke, Lebensmittel, Kunststoffe usw.) ist eine der industriellen Standardanwendungen für Infrarot-Halogenlampen. Bei der Fahrzeuglackierung beispielsweise bieten Infrarot-Halogenlampen die schnelle und kontrollierbare Lacktrocknungslösung ohne Qualitätsverluste in der Lackoberfläche sowohl in der Produktion als auch in der Reparatur-Werkstatt.

Die Effizienz, Kompaktheit, schnelle Regelbarkeit und die Fokussierbarkeit der Wärmezufuhr sind die großen Vorteile von Infrarot-Licht bei der Kunststoffformenherstellung. Beispielhaft ist die Nutzung in der PET-Verarbeitung. Die Infrarot-Halogenlampen erzeugen energieeffiziente Wärme für Prozesse wie das Streckblasen, Thermoformen und vieles mehr. Neue Prozesstechnologien und der Einsatz thermoplastischer Materialien erweitern die mögliche Produktrange. Das sich immer stärker durchsetzende Thermoformen ermöglicht neue, kreative und vielseitige Anwendungen der Kunststoffverarbeitung.

Energieeffizient und flexible Produktionsprozesse
Dank der Strahlungsdichte benötigen Infrarot-Halogenlampen, im Vergleich zu Quartz- oder Keramik-Emitter, weniger Energie, um die benötigte Prozesswärme zu erzeugen. Die konstante Wärmeabgabe reduziert die Durchlaufzeiten und ermöglicht höhere Prozessgeschwindigkeiten. Die Kunststoffdicke zeigt einen besseren Temperaturgradienten und damit eine homogenere Materialtemperatur, ein Schlüsselfaktor bei der Kunststoffverarbeitung. Ist die benötigte Temperatur erreicht, wird sie durch schlichtes Dimmen der Infrarot-Lampe stabilisiert oder geregelt. Der Produktionsprozess wird dadurch exakter aber auch flexibler regelbar.


Dr. Fischer-Gruppe - www.dr-fischer-group.com
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