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Konferenz

Architect@Work

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Zu besprechen gibt es freilich viel auf der Architect@Work in Düsseldorf: Nicht nur die eine oder andere Lücke in Sachen Kontaktpflege und Informationsfluss gilt es zu schließen, sondern auch das direkte persönliche Gespräch wird wieder das in Schwung bringen, was vielleicht ein bisschen eingeschlafen war. "Raus aus den Federn" heißt es jetzt, und wie könnte das besser gehen, als namhafte Akteure der Architekturszene zu Wort kommen zu lassen, die sich intensiv mit aktuellen Themen auseinandersetzen und interessierte Zuhörer an ihren Ideen, Visionen und Denkansätzen teilhaben lassen.

Der langjährige geschätzte Architekct@Work-Begleiter Hannes Bäuerle von Raumprobe stellt mit einer Sonderschau  gesundheitsrelevante, nachhaltige und ökologische Materialien in den Mittelpunkt. Er wird mit seinem sich daran knüpfenden Vortrag "Gesunde Materialien – Kriterien und beispielhafte Heilsbringer" an allen drei Standorten präsent sein.

In Düsseldorf erörtern zunächst Susanne Brandherm und Sabine Krumrey die Frage "Was inspiriert uns?". Sie sehen Neugierde und Begeisterung als menschliche Antriebskraft und nehmen die Zuhörer mit auf eine Inspirationsreise, an der man auch in Hamburg teilnehmen kann. In Düsseldorf meldet sich auch Anika Hülser von HPP Architekten mit "New Work – nachhaltig konsequent!" zu Wort. Sie legt ihre Sichtweise über kreislauffähiges Bauen und konsequente Denkweise dar im Zuge des Zehn-Jahres-Zyklus der Modernisierung in der Arbeitswelt in Hinblick auf die Materialien, die einen viel längeren Lebenszyklus hätten.

Tag Zwei startet in Düsseldorf ein Zyklus mit gleich vier Vorträgen. Auf dem Podium präsentiert Professor Johannes Kister  "Das städtebauliche Argument". Dabei widmet er sich dem neuen Verständnis von "Land-schafft-Stadt", indem er die neuen Stadtplätze der Zukunft und das "städtebauliche Argument" beim Entwerfen beleuchtet. Ihm folgt Dr. Thomas Welter, Bundesgeschäftsführer BDA, mit dem Vortrag "Das Haus der Erde. Positionen und politische Aufforderungen für eine klimagerechte Architektur", bei dem es um einen in zehn selbstkritischen Postulaten formulierten, umsichtigeren Umgang in der ressourcenverbrauchenden Bau- und Planungsbranche geht – ein Denkanstoß angesichts des fortschreitenden Klimawandels, der nach geänderten politischen Rahmenbedingungen und eine verantwortliche Haltung von Architekten verlangt.

Am Podium nimmt auch Tanja Lincke aus Berlin Platz, die es mit Schiller hält: "Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit, und neues Leben blüht aus den Ruinen." Sie fokussiert am Beispiel des ehemaligen Werftgeländes der Wasserschutzpolizei der DDR, wo ein Ort geschaffen wurde, der auf den existierenden Strukturen frei jeder Wertung aufbaut und die Geschichte des Ortes nicht verdrängt, sondern in neue Bahnen gelenkt, auf das Instrument der Umwidmung als beständiges, robustes Fundament, das weniger von gestalterischen Entscheidungen getragen ist, als vielmehr vom Selbstverständnis des Gesamtgefüges. Den Reigen beendet schließlich Andreas Schüring mit "Transformationen im Bestand mit materialgerechten Konstruktionen". Anhand von Beispielen aus der Praxis geht es in seiner Präsentation um das Bauen im Bestand, das immer mehr an Bedeutung gewinnt und durch die Wahl der eingesetzten Materialien aus dem jeweiligen Kontext stark beeinflusst wird sowie um Strategien für eine radikale Rückbesinnung auf natürliche und Ressourcen schonende Materialien.

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