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Lichtsignaturen und -kommunikation

Digital Flatlight von Hella für die KFZ-Heckbeleuchtung

Digital Flatlight von Hella für die KFZ-Heckbeleuchtung
(Bild: Hella)

Mit der Flatlight-µMX-Technologie stellte Hella bereits Anfang 2021 ein innovatives Lichtleiterkonzept unter Verwendung von Mikrooptiken vor, das besonders homogen leuchtende Flächen bei einer extrem geringen Modultiefe von nur 5 Millimetern ermöglicht. Gleichzeitig punktet die Technologie durch eine hohe Effizienz sowie vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten, da sich die Frontfläche des Moduls mit unterschiedlichen Dekoren maskieren lässt.

"Mit unserer Digital FlatLight Technologie erreichen wir ein neues Niveau in der Signalbeleuchtung. Durch Integration eines Smartglass Displays wird unser Flatlight nun digital. Entsprechend ausgestattete Heckleuchten lassen sich feingranular ansteuern. Dadurch lassen sich eine Vielzahl individualisierbarer Signaturen realisieren und der Funktionsumfang deutlich erweitern.“

Digital Flatlight nutzt genau diese Technologie. Durch Verwendung eines Smartglass-Displays wird die Funktionalität um ein Vielfaches erhöht. Beim erstmalig auf der IAA Mobility 2021 vorgestellten Prototypen Hella Vision ist das vorgelagerte Smartglass beispielsweise in 44 Dreiecksegmente unterteilt, die sich per Software individuell schalten und dimmen lassen. Im Gegensatz zu einem klassischen Display kann neben Größe und Anzahl auch die Form der einzelnen Segmente individuell ausgelegt werden. Dadurch entfällt die Notwendigkeit von Masken und Dekoren. Die Fahrzeughersteller erhalten bei einer Serienanwendung stattdessen die Möglichkeit, über die Software Gain, unterschiedliche Designs z.B. je Ausstattungsvariante zu kreieren.

Das Digital Flatlight basiert auf dem µMX-Optiksystem. Auf dieser Basis ist es möglich, einfachere Ausstattungsvarianten mit Flatlight auszustatten und beispielsweise bei den besser ausgestatteten Varianten die Funktionalität durch Ergänzung eines Smartglass-Displays zu erweitern. Mit dem Digital Flatlight lassen sich bei einem möglichen Facelift einfach neue Signaturen programmieren. Auch neue Geschäftsmodelle wie das Aufspielen und Anpassen von Grafiken via App oder Software-Update sind in diesem Kontext denkbar. Ein weiterer Pluspunkt: Im ausgeschalteten Zustand überzeugt das Digital FlatLight durch eine homogen schwarzglänzende Oberfläche. Alternativ lässt sich über das Smartglass selbst im unbeleuchteten Zustand die gewählte Signatur sichtbar machen.

"Unsere Digital-Flatlight-Technologie ist ein großer Schritt in Richtung Zukunft. Schon heute ermöglicht sie, Schriften und Symbole darzustellen. Darüber hinaus sind auch Lichtsignaturen, die sich den Fahrmodi anpassen, Text oder Symbole, die Verkehrsteilnehmer vor Stau oder Glätte warnen oder Grafiken, die den Akkuladestand des Elektrofahrzeugs anzeigen, mit dieser Technologie realisierbar", sagt Dr. Huber. Um die Auflösung der Heckleuchten und damit den Funktionsumfang weiter zu erhöhen, arbeitet Hella an einer weiteren Erhöhung der Segmentierung, d.h. der Pixelanzahl. Dies ist beispielsweise durch Integration von Active-Matrix-Displays möglich. Damit wird die Vision von einem kommunizierenden Fahrzeug Stück für Stück mehr Realität.

Über die Firma
Hella KGaA Hueck & Co.
Lippstadt
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