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Verfolger-Einsatz beim Wiener Opernball 2019

Robospot-System von Signal in der Wiener Staatsoper

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Der Wiener Opernball wird jedes Jahr mehrstündig im TV an ein Millionenpublikum im In- und Ausland übertragen. Zusätzlich zum Bühnenbereich muss bei diesem Event auch der Zuschauerraum als Tanzfläche professionell ausgeleuchtet und für die Kameraarbeiten vorbereitet werden. Daher haben Beleuchtungschef Rudolf Fischer und sein verantwortlicher Beleuchtungsinspektor Robert Eisenstein von der Wiener Staatsoper nach einer modernen und zeitgemäßen Anpassung der Verfolgerscheinwerfer gesucht. Ziel war eine Lösung, in dem der Verfolger-Fahrer nicht im Sichtfeld von Künstlern und Gästen auftauchen sollte. Darüber hinaus wünschte man sich einen hinsichtlich seiner Leistung und seines Platzanspruches stärkeren und besser positionierten Gegenlichtverfolger im Bühnenbereich.

"Bislang wurde als Gegenlichtverfolger ein per Hand gesteuerter HMI-Scheinwerfer verwendet, der an einem für einen Verfolger sehr niedrigen Standort beim Opernballorchester montiert war", erläutert Robert Eisenstein die Ausgangssituation. "Durch diesen eher suboptimalen Standort, konnte man von dort aus nur sehr flach verfolgen und der Lichtkegel vergrößerte sich auf längere Distanz unerwünscht groß. Der Vorderlichtverfolger, welcher im Zuschauerraum oben mittig und sehr hoch platziert ist, bot dagegen einen optimalen Effekt. Daher haben wir uns im Vorfeld entschieden, verschiedene Systeme zu testen, um eine bessere Lösung für den Opernball einzusetzen."

Daniel Reistenhofer, verantwortlicher Projektleiter bei Signal ergänzt: "Wir haben dem Beleuchtungsteam der Wiener Staatsoper schon auf der Meet 2018 das Verfolgersystem von Robe Lighting mit Robospot und dem dazugehörigen Bmfl-Scheinwerfer (Bright Multifunctional Lumiaire) vorgestellt und einen Testversuch vor Ort vereinbart. Die Robospot-Basisstation wurde speziell für Einsätze entwickelt, bei denen der Verfolger-Fahrer keinen Platz hinter bzw. am Verfolger hat. Sie ermöglicht die ferngesteuerte Bedienung des Bmfl-Verfolgers, einem speziell entwickelten Moving-Head-Scheinwerfer mit einer direkt ins Gerät integrierten Robospot-Kamera. Diese überträgt visuelle und standortbezogene Positionsinformationen an die Basisstation, so dass der Bediener die Künstler mit den zugewiesenen Geräten genau und sofort verfolgen kann."

Reistenhofer fährt fort: "Das getestete Verfolgersystem ist sehr komfortabel, weniger planungsintensiv und so in der Handhabung während des Opernballs intuitiv für den verantwortlichen Operator zu bedienen. So konnten wir im Test einen Monat vor dem Ball den Verfolgerspot im Bühnenbereich passend positionieren und dem Operator der Wiener Staatsoper ermöglichen, den Robospot an seinem gewohnten Standplatz zu bedienen. Neben der Flexibilität, Nützlichkeit und Zuverlässigkeit des Systems war ein weiterer Vorteil, dass der Operator die Feinheiten der Farbmischung komfortabel über sein Lichtpult steuern konnte."

Robert Eisenstein ist vom Robe Verfolgersystem begeistert: "Signal hat sich schon länger als verlässlicher Partner der Wiener Staatsoper bewährt. Matthias Reinthaler und Daniel Reistenhofer haben unsere Aufgabenstellung sehr schnell verstanden: Wir wollten einen sehr guten Gegenlichtverfolger in akzeptabler Höhe bekommen, welcher zudem extern angesteuert werden kann. Eine kleine Herausforderung war, dass der Robospot direkt mit den Bmfl-Scheinwerfern verbunden werden muss – so haben wir natürlich weite Kabelwege vom einen Ende des Opernhauses bis zum anderen Ende zum Gegenlichtverfolger gehabt. Für uns war es jedoch wichtig, dass auch weiterhin nur ein Mitarbeiter den Hauptverfolger direkt und bedienen und jederzeit eingreifen kann."

Signal hat nach erfolgreichem Testeinsatz das Equipment bestehend aus zwei Robospots und vier Bmfl-Verfolger-Scheinwerfer zwei Tage vor dem Opernball in der Wiener Staatsoper angeliefert und noch am gleichen Tag aufgebaut und in Betrieb genommen. Daniel Reistenhofer nutzte den Vortag zur Feinabstimmung und hat bei dieser Gelegenheit die Beleuchter ausführlich in der Anwendung des Systems geschult. So konnte das Team der Wiener Staatsoper bereits die Generalprobe am Abend selbständig und erfolgreich mit den Robe Verfolgerspots durchführen. Am Tag des Opernballs wurde die Generalprobe für die "Zauberflöte für Kinder" erneut zum Testen und Üben genutzt.

Die Beleuchtungsexperten der Wiener Staatsoper setzen weiterhin auf den Austausch mit Signal, dem österreichischen Exklusiv-Distributor von Robe Lighting. "Robe ist in der Branche bekannt für seine Entwicklungsleistung und den Anspruch, Bestehendes zum Vorteil des Kunden in der Handhabung stetig zu verbessern", bekräftigt Robert Eisenstein. "Wir verfolgen noch weitere Ideen für den Einsatz des Robospot-Systems in unserem Haus und bleiben im Austausch mit Signal, um unser Verfolgersystem auch langfristig auf den neuesten Stand der Technik zu bringen."

Über die Firmen
Robe Lighting
Roznov pod Radhostem
Signal Sound & Light Distribution GmbH
Knittelfeld
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