Foscarini auf dem Salon del Mobile Milano

Tischleuchten hängen von der Decke, während Pendelleuchten aus dem Boden zu sprießen scheinen. Die Wahrnehmung wird herausgefordert und die Reaktion auf Umweltreize sowie der Umgang mit Konventionen hinterfragt.
In diesem Rahmen hat Foscarini eine neue konzeptionelle Leuchten-Kollektion von James Wines vorgestellt. Sie besteht aus verschiedenen, in limitierter Auflage hergestellten Objekten. Ausgehend von der Form einer klassischen Glühbirne hat Wines Überlegungen zu den Themen angestellt, die seine Studien zur Architektur wesentlich beeinflusst haben: Es geht es um die Frage, wie Menschen auf ihre Umgebung reagieren und wie sie dabei beeinflusst werden.
Dazu werden die Glühbirnen vom seriellen Konsumprodukt zu filigranen Objekten aus mundgeblasenem Glas, die mit unseren Erwartungen spielen: sie schmelzen und zerspringen, ihre Form ist invertiert, sie werden schwarz oder von der Natur eingenommen. Sie verkörpern alle Stadien des "architektonischen Defekts", durch den es erst möglich wird, sich vom rein akademischen Denken zu lösen und die Realität neu zu denken, ihr Form zu geben und gleichzeitig ihre Grenzen aufzulösen.
Es ist nicht das erste Kooperationsprojekt von Foscarini und Wines, denn bereits im Jahr 1991 entwickelte der italienische Leuchtenhersteller gemeinsam mit Wines’ Site Group die "Table Light / Wall Light"-Leuchte für die Ausstellung "Abitare il tempo" in Verona. Neben der von James Wines gestalteten Kollektion stellte Foscarini in Milan weitere Produktneuheiten von Ludovica und Roberto Palmoba, Calvi Brambilla und von Eugenio Gargioni & Guillaume Albouy aus.
Foscarini - www.foscarini.com
Site - www.siteenvirodesign.com
Newsletter

Das Neueste der
ema direkt in Ihren Posteingang!