Axia-Award für BJB

Sie übergab den Preis gestern in Düsseldorf an BJB-Juniorchef Philipp Henrici. Der Wettbewerb stand unter dem Motto „Erfolgreich in stürmischen Zeiten“. Ausgezeichnet wurden Unternehmen, die trotz der wirtschaftlich schwierigen Zeiten erfolgreich sind. Insgesamt hatten sich aus Nordrhein-Westfalen mehr als 100 Familienunternehmen beteiligt.
BJB belegte den ersten Platz im Bereich „Internationalisierung“. Nach Ansicht der Jury hat das Arnsberger Unternehmen die Internationalisierung konsequent vorangetrieben und ist von dieser Linie auch nicht im Jahr der Weltwirtschaftskrise nicht abgewichen. „Als Ergebnis konnte sich BJB in allen wichtigen Märkten dieser Welt hervorragend positionieren und behauptet einen sehr hohen Marktanteil“, heißt es in der Begründung der Jury.
Diese Jury setzte sich aus Vertretern der Universität Witten-Herdecke, der Financial Times Deutschland und Partner des Deloitte Mittelstandsprogrammes zusammen. Die Wissenschaftler der Fachrichtung „Betriebswirtschaftslehre“ der Uni Witten-Herdecke haben den Wettbewerb außerdem wissenschaftlich begleitet. Sie erstellten eine Studie, die einen Überblick über die aktuelle Situation mittelständischer Betriebe in Nordrhein-Westfalen gibt.
Die Internationalisierung BJB’s setzte bereits im 19. Jahrhundert ein. Damals verkaufte das Arnsberger Unternehmen Petroleumlampen zum Beispiel nach China. Während die Exportquote damals jedoch sehr niedrig war, wurde der Weg insbesondere in den 90er Jahren des vergangenen Jahrtausends deutlich forciert. In dieser Zeit gründete BJB sieben Tochtergesellschaften. Diese Tochtergesellschaften und Vertretungen in mehr als 70 Ländern dieser Welt betreuen heute die Kunden rund um den Globus. 
„BJB hat es geschafft, durch kontinuierliche Innovationen und weltweite Präsenz stets die Nähe zum Kunden zu suchen und mit deren Entwicklungspartnern aus der Lampenindustrie die Fortschritte in der Licht- und Leuchtentechnik mitzugestalten. Damit baut BJB nicht nur Brücken zum Licht, sonder auch Brücken vom Sauerland in die ganze Welt“, so die Juroren.
Als besonders positiv hoben die Experten hervor, dass BJB in allen Tochtergesellschaften und Vertretungen einheimische Mitarbeiter beschäftigt, die mit den jeweiligen Märkten und Kulturen vertraut sind. Dabei sei es dem Arnsberger Unternehmen offensichtlich wichtig, gute Lebensbedingungen für alle Mitarbeiter zu schaffen. So bietet BJB seinen amerikanischen Mitarbeitern, für die es keine gesetzliche Gesundheitsvorsorge gibt, eine kostenlose Krankenversicherung.
Allein auf die einheimischen Kräfte verlässt sich die BJB-Geschäftsleitung allerdings auch nicht. „Entscheidend für den Erfolg im In- und Ausland sind qualitativ gleich bleibend gute Produkte, ein solider Finanzplan und ein gut funktionierendes Controlling“,  sagt Geschäftsführer Henrici. Das sei am Standort Arnsberg gebündelt und könne auch nur dort erlernt werden.

http://www.bjb.com
http://www.deloitte.com
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