Lichtgrenze Berlin: Eine Lichtinstallation zum 25-jährigen Mauerfall

Im Juni diesen Jahres wurde diese Idee, die von der Robert-Havemann-Gesellschaft e.V. unterstützt und gemeinsam mit Kulturprojekte Berlin weiterentwickelt wurde, der Öffentlichkeit vorgestellt. Die „Lichtgrenze“ erstreckte sich am letzten Wochenende auf etwa 15,3 Kilometer – entlang des ehemaligen innerstädtischen Mauerverlaufs zwischen Ost- und West-Berlin. Vom 7. bis 9. November 2014 wurde mit ca. 8.000 weiß leuchteten Ballons der Verlauf der Mauer in Berlin mehr als „nur“ sichtbar gemacht.

„Unsere Stadt, das Land, die ganze Welt wird diese Teilung noch einmal erleben – um sie dann gemeinsam zu überwinden. Diesem emotionalen Moment so nah wie möglich zu kommen, das ist das Ziel“, sagten die beiden Brüder Bauder im Vorfeld über ihre Idee zur Lichtgrenze.
Christopher Bauder (geboren 1973) arbeitet seit dem Studium der Visuellen Kommunikation und Experimentellen Mediengestaltung an der Universität der Künste Berlin als Lichtkünstler und Designer. Interaktion, Objekt, Raum, Klang und Licht sind die Schlüsselelemente aller seiner Arbeiten. 2004 gründete er das Designstudio WHITEvoid. Das Studio besteht aus Spezialisten in Interaktionsdesign, Medien- und Produktdesign sowie Innenarchitektur und Elektrotechnik.  WHITEvoid realisiert auch die technische Umsetzung der Lichtgrenze.

Marc Bauder (geboren 1974), der zunächst BWL in Köln, St. Gallen und New York studierte, reüssiert inzwischen als Regisseur im Film und am Theater, u.a. 2011 mit seinem preisgekrönten Spielfilm-Debüt DAS SYSTEM. Zuletzt machte er mit seinem Dokumentarfilm MASTER OF THE UNIVERSE (2013) von sich reden.
Neben seinem Engagement für die LICHTGRENZE arbeitet Marc Bauder zurzeit u.a. an dem Spielfilmprojekt DER MENTOR (AT).

Marc Bauder - www.bauderfilm.de
Whitevoid - www.whitevoid.com
LICHTGRENZE - www.lichtgrenze.de
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