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Im Porträt: Dietrich Brennenstuhl von der Nimbus Group

Hinter dieser Kultur steht der Gründer, Inhaber und Geschäftsführer Dietrich F. Brennenstuhl. Als designaffiner Architekt und gelernter Werkzeugmacher verkörpert er gleichzeitig den gestalterischen, technologischen und visionären Anspruch des Unternehmens. Die besondere Firmenkultur fasst er in den Satz: „Im Kern geht es darum, dass wir eine fröhliche Truppe sind, wilde, kantige Typen, die Spaß an ihrer Arbeit haben.“

Über die Jahre hat sich unter seiner Führung ein Unternehmen entwickelt, das schwäbische Schaffigkeit mit lässiger Weltläufigkeit verbindet, Prozessdisziplin mit augenzwinkernder Kreativität, unverhandelbare Qualitätsansprüche mit einem ausgeprägten Sinn für Soziales.

Die 1988 ursprünglich als Nimbus Design GmbH gegründete Nimbus Group in Stuttgart – Hersteller von LED-Leuchten (Marke Nimbus) und ebenso technologiegetriebenen akustisch wirksamen Raumgliederungssystemen (Marke Rossoacoustic) – hat ihren Weg zum Neuen gefunden. Indem sie manches anders machte – und vieles davon richtig. Vor allen anderen hat das Unternehmen auf die LED-Technik für innovative Lichtlösungen gesetzt und sich damit weltweit einen Vorsprung selbst vor großen Konzernen erarbeitet.

Das Spektrum der LED-Projekte reicht von der Ausstattung von Wohnhäusern, Arztpraxen, Galerien, Schulen, Rathaus-Foyers, Vorstandsetagen und Lounges bis hin zu kompletten Bürogebäuden und großen Firmenzentralen wie der Hauptverwaltung von Unilever und der Handelskammer in Hamburg, der ADAC-Zentrale in München und der jüngst fertiggestellten Hauptverwaltung der Welthandelsorganisation WTO in Genf.
Die Nimbus Group fördert überdies seit vielen Jahren regionale Kinder-, Jugend- und Bildungsprojekte, ist Gründungsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) und Mitglied im Stifterkreis des renommierten „Rat für Formgebung“.
Der Wunsch nach gestalterischem Minimalismus, nach einer klaren Formensprache und nach eindeutigen Materialien haben Nimbus von Anfang an bestimmt.

Als die Halogenglühlampe Mitte der 1980er-Jahre den Sprung vom Autoscheinwerfer zum Leuchtmittel für Wohnzimmer schaffte, hatte auch Nimbus darin die Chance für eine neue Formensprache gesehen – stilprägend war damals die zylindrische Cirrus 0 (1988). Doch technische Parameter wie Hitzeentwicklung und Lichtemission zwangen zu bestimmten gestalterischen Rastern, die vergleichbar machten. Dieser Gefahr wollte sich Dietrich F. Brennenstuhl entziehen und beschäftigte sich deshalb seit dem Jahr 2000 intensiv mit der LED-Technologie.

Konsequent hat Nimbus alte Zöpfe abgeschnitten und sich, oft an der wirtschaftlichen Schmerzgrenze bewegend, auf den Paradigmenwechsel eingelassen. Nach fünf Jahren intensiver Forschung und Entwicklung mit Zulieferern war die LED so leistungsstark und zuverlässig, dass sie reif für den Markt war.

Nirgendwo aber wird das Anderssein so deutlich wie in der Firmenkantine: Jeden Morgen um 10 Uhr treffen sich dort alle 160 Mitarbeiter zum gemeinsamen Frühstück. An irgendeinem der gedeckten Tische nimmt auch der Firmenchef Dietrich F. Brennenstuhl Platz, der für Kaffee und Tee, verschiedene Sorten Brot, Butter, Schokoaufstrich, Marmelade und Honig aufkommt. Gefrühstückt wird vor einem programmatischen Zitat an der Kantinen-Stirnwand: „Ich suche nicht – Ich finde. Suchen, das ist (das) Ausgehen von alten Beständen und ein Finden-Wollen von bereits Bekanntem im Neuen. Finden – das ist das völlig Neue ...“

Weitere Infos:


Name:
Dietrich Brennenstuhl

Jahrgang:
1958

Beruf:
Architekt

Nimbus Group - www.nimbus-group.de
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