Eingeweiht: DIAL Neubau in Lüdenscheid

Der neue DIAL-Standort ist für maximal 100 Mitarbeiter konzipiert. Realisiert wurde der Neubau mit einem Netto-Investitionsvolumen von 4,6 Millionen Euro. Aktuell beschäftigt das DIAL 72 Mitarbeiter, sodass das Unternehmen seinen Expansionskurs fortsetzen kann. Neben den Büros für die Mitarbeiter musste Raum für verschiedene Labore und andere Nutzräume geschafft werden: ein lichttechnisches Messlabor, das „Schwarze Labor“ und ein Lichtexperimentallabor, das „Weiße Labor“, ausgestattet mit zwei Hubdecken, ein Gebäudesystemtechnik-Prüflabor, mehrere Seminarräume, ein Ausbildungslabor und ein Catering-Bereich.
Ein weiteres Planungsziel war es Transparenz zu schaffen: Transparenz von Mitarbeiter zu Mitarbeiter und Transparenz von Kunden und Mitarbeitern. DIAL Geschäftsführer Dieter Polle sagte dazu: „Das Gebäude soll eine Atmosphäre schaffen, die die Kommunikation verbessert und die Begegnungen zwischen allen Mitarbeitern fördert“.

Das Ergebnis ist ein klar strukturierter architektonischer Kubus auf drei Etagen mit einer Netto-Grundfläche von 2.858 Quadratmetern. Die vorgesehene Transparenz wird erlebbar durch das Atrium und den eingeschobenen Glaskörper, die verglasten Büro- und Besprechungsräume und ein Bistro, das als Treffpunkt Mitarbeitern und Seminarteilnehmern zur Verfügung steht.

Eine weitere Herausforderung bei der Planung bestand in der Ausgestaltung der Gebäudetechnik. Dieses Gebäude ist von DIAL nach den Prinzipien des Gebäude-System-Designs konzipiert worden, d. h. Architektur und Gebäudetechnik werden gemeinsam nach den Bedürfnissen der Nutzer gestaltet.
Das Thema Energieeffizienz schlägt sich insbesondere in einer 30 cm starken Wärmedämmung und einer luftdichten Gebäudehülle nieder. Eine Lüftungsanlage, die sich auf dem Dach des Gebäudes befindet, sorgt für eine ausreichende Zufur von Frischluft und senkt zudem den primären Energiebedarf, da ein Teil der Wärmeenergie ressourcenschonend auf die Frischluft übertragen werden kann. Dafür zuständig ist ein Wärmetauscher der jede Stunde 24.000 Kubikmeter frische Luft mit der 85% der Abluft-Energie vorwärmt. So wird z. B. die Zuluft bei 0 Grad Außentemperatur auf 15 Grad ohne Zusatzenergie vorgeheizt.
Bei tieferen Temperaturen sorgen insgesamt sechs Wärmepumpen für zusätzliche Wärme. Gleichzeitig wird dieses System in Sommer zur Kühlung genutzt. Die Entscheidung für dieses Technologiekonzept führt dazu, dass trotz monoenergetischem Gebäude (d.h. als Energie wird ausschließlich Strom eingesetzt) 28% weniger Energie benötigt wird, als die gültige Energieeinsparverordnung zugelassen hätte.

„Der Neubau stellt eine gewaltige Zäsur in der Unternehmensgeschichte dar“, sagt Dieter Polle in seinen Grußworten anlässlich der Einweihung. Ein Firmengebäude zeige die Ernsthaftigkeit einer Unternehmung und damit, wie sehr Eigentümer und die Geschäftsführung an die Zukunft des DIAL glauben. Begrüßen konnte der Geschäftsführer zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft und dem öffentlichen Leben.

Dr. Herbert Schliffke, stellvertretender Vorsitzender der Gesellschafterversammlung, verwies darauf, dass die DIAL-Erfolgsgeschichte erst am Anfang steht. „DIAL ist kundennah und sucht schon jetzt die Bedarfe der licht- und gebäudetechnischen Industrie von morgen, um die entsprechenden Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln.“
Dial - www.dial.de
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