Gericht bestätigt: Osram kann an die Börse

Der Osram-Standort Eichstätt. Quelle: Osram
Gegen den von der Hauptversammlung gefassten Beschluss über die Zustimmung zum Abspaltungs- und Übernahmevertrag zwischen der Siemens AG und der Osram Licht AG, hatte eine Aktionärsgruppe Klage eingereicht, die Siemens allerdings bereits von Beginn an für unbegründet hielt.

Daher wurde die geplante Abspaltung der Osram Licht AG und deren Börsennotierung weiter vorangetrieben – was sich jetzt als richtig erwies.

"Die Siemens-Aktionäre haben uns auf der Hauptversammlung Ende Januar mit einer überwältigenden Mehrheit von über 98 Prozent den klaren Auftrag gegeben, Osram über den Weg der Abspaltung an die Börse zu bringen. Dieses Mandat werden wir zügig und zuverlässig im Interesse unserer Aktionäre umsetzen", sagte damals Joe Kaeser, Finanzvorstand der Siemens AG.
Obwohl die Gerichtsentscheidung recht schnell kam, wird der Börsengang nach Schätzungen von Experten wohl erst im Sommer 2013 (Juni/Juli) stattfinden. Durch den Weg der Abspaltung ergeben sich dazu noch besondere Situationen. So müssen einige Siemens-Anteilseigner, die als Investoren indexgebunden sind, sich direkt von den Osram-Anteilen trennen, da die neue AG erst einmal nicht in solchen Indices vertreten ist.

Diese Anteile sollten dann direkt wieder von anderen Investoren übernommen werden, um die Aktie nicht gleich am ersten Handelstag auf Talfahrt zu schicken.
Geplant ist, dass für jede Siemens-Aktie zehn Osram-Papiere ausgegeben werden.

Siemens - www.siemens.com
Osram - www.osram.de
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