Die Kooperationspartner marketmedia24, Köln, und BBE Handelsberatung, München, sehen die Wohnbranchen im Aufwind

Man wohnt seinen Lebensstil und richtet sich darin neu ein. Ein Megatrend mit weitreichenden Folgen für alle Wirtschaftsstufen und messbarer Nachfragesteigerung, wie marketmedia24, Köln, anhand jüngster Marktanalysen belegt.

Im Vorfeld des neuen Kölner Messeformates „LivingInteriors“ und der internationalen Einrichtungsmesse imm cologne (beide 16. bis 22. Januar 2012) nahm marketmedia24 alle relevanten Living-Branchen unter die Lupe. „Von den Wohnmöbeln, Mitnahmemöbeln, Küchenmöbeln über Wohnbäder, Gardinen, Sicht- und Sonnenschutz, Teppichen sowie dem Markt für Lampen und Leuchten weisen sämtliche Prognosen ein Anwachsen der Marktvolumina aus“, resümiert Sonja Koschel, Inhaberin von marketmedia24.

So werden die deutschen Verbraucher in 2013 über 17,8 Milliarden Euro für ihre Wohnmöbel (Mitnahmemöbel + 4 Prozent gegenüber 2011) ausgeben. Auch die Küchenbranche (auf der imm cologne in ungeraden Jahren als LivingKitchen-Event präsent) kann auf der Basis der Prognosen von marketmedia24 zuversichtlich bleiben: 2012 wird die 13 Milliarden-Euro-Hürde (zu Endverbraucherpreisen) für Küchen geknackt. Ursula Geismann, Sprecherin des Verbandes der deutschen Möbelindustrie (VDM) e.V., Bad Honnef, teilt diese Zuversicht.

„Eine neue Wohn- und Wohlfühl-Lust breitet sich aus. Die dem VDM angeschlossenen Unternehmen können das an der konkreten Nachfrage ablesen. Gerade die Verschmelzung des Wohnmittelpunktes mit der Küche hat weitreichende Folgen für die Produkt- und Angebotspolitik.“ Auch das Idealbild vom Wohlfühl- und Relaxbad wird längst nicht mehr nur geträumt. Seit 2009 steigen die Ausgaben für Wohnbäder in Deutschland kontinuierlich an. 2012 beziffert marketmedia24 dieses Segment auf über 8 Milliarden Euro.
Bestätigung kommt von der BBE Handelsberatung, München. Laut Sebastian Deppe, Mitglied der Geschäftsleitung, stehen die Zeichen gut für die Wohnbranche. Hohe Bautätigkeit, geringe Arbeitslosigkeit, Niedrigzinspolitik sowie die Flucht ins „Betongold“ werden seiner Meinung nach dafür sorgen, dass die Nachfrage im Bereich wohnen, bauen weiter steigen wird. Wer nicht baut, will zumindest neu gestalten.

Innovationen, Energie-Überlegungen und frische Designs sind zum Beispiel die Marktmotoren im Lampen- und Leuchten-Segment. Dieses Marktvolumen wird von rund 2,3 Milliarden Euro in 2011 bis 2013 auf über 2,4 Milliarden Euro anwachsen. Außerdem hält das Revival des Teppichmarktes weiter an, und das Marktvolumen wird auf rund 2,6 Mrd. Euro in 2012 anwachsen.

„Die Marktdaten von marketmedia24 und das neue Format der Kölnmesse unterstreichen, dass sich unsere Branche eines vitalen Verbraucherinteresses erfreuen kann“, kommentiert André F. Kunz, Geschäftsführer des BVDM (Bundesverband des Deutschen Möbel-, Küchen- und Einrichtungsfachhandels), Köln.

Wohnen und Einrichten sind ganzheitlich als Abbild des individuell gepflegten Lebensstils zu sehen und müssen daher auch so vermarktet werden. Dann kann das Verbraucherinteresse in bare Münze umgewandelt werden.
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