ZF Friedrichshafen setzt auf Hallentiefstrahler von Waldmann

22.11.2017

Die ZF Friedrichshafen AG rüstete ihre Produktionshallen am Standort Friedrichshafen auf effiziente LED-Leuchten um und spart dadurch 75 Prozent des Energieverbrauchs ein. Der Konzern entschied sich nach eingehender Prüfung verschiedener Leuchten für den Hallentiefstrahler Acaneo von Waldmann.

Die energieeffiziente Ausleuchtung spart etwa 75 Prozent der Stromkosten ein. Zudem ist der Acaneo-Strahler mit den LED-Leuchtmitteln wartungsfrei.

Der Hallentiefstrahler Acaneo überzeugte unter anderem mit der auffallend niedrigen Blendung und der sehr guten Lichtqualität

Hohe Beleuchtungsstärken mit 600 Lux sorgen für hervorragende Sehbedingungen in den Arbeitsbereichen.

Rund 1000 Acaneo-Leuchten sorgen in der Fertigung der ZF Friedrichshafen AG für optimale Lichtverhältnisse.

Der Blick in die fast 36 Jahre alte Produktionshalle ist gigantisch. Hier fertigt einer der weltweit größten Automobilzulieferer Teile für die Antriebs- und Fahrwerktechnik. Während die gefertigten Produkte hoch innovativ sind, war die Beleuchtung bereits in die Jahre gekommen. Als die Entscheidung fiel, dass die alten Industrie-Dampflampen durch moderne LED-Leuchten ersetzt werden sollen, war nicht nur die Effizienz ausschlaggebend. An manchen Stellen waren bei den alten Leuchten schon lange die Leuchtmittel ausgefallen, konnten aber aufgrund der schwerzugänglichen Platzierung, beispielsweise über Brennanlagen, nicht einfach ersetzt werden.

Insgesamt war die Wartung der Leuchten sehr aufwändig geworden. Zudem trauten sich die Mitarbeiter nicht die Beleuchtung selbst auszuschalten, da die Zuordnung nicht eindeutig war und ein erneutes Anschalten sehr lange Zeit in Anspruch genommen hat. In Folge strahlten die stromfressenden Lampen im Dauerbetrieb.

Die neuen Leuchten wurden an den gleichen Stellen installiert wie die alten. Jetzt sind sie entsprechend der Produktionsabläufe gruppiert. Sie können von den Mitarbeitern selbst ganz einfach geschalten oder zentral über Dali angesteuert werden. Damit trotzdem nur so viel Kunstlicht im Einsatz ist, wie tatsächlich notwendig, sind die Acaneo-Strahler über den Produktionsbereichen mit Helligkeitssensoren ausgestattet und an den Fahr- und Gehwegen mit Präsenzsensoren.

Die Produktionsbereiche sind mit einer Beleuchtungsstärke von 600 Lux beleuchtet, das liegt sogar über der Norm für Arbeitsbereiche und sorgt für beste Sehbedingungen für die ZF-Mitarbeiter. Denn wissenschaftliche Studien belegen, dass höhere Beleuchtungsstärken zu weniger Unfällen, Fehlern und Ermüdungserscheinungen führen und die Leistung der Mitarbeiter allgemein erhöht. Die Flure hingegen sind mit ausreichenden 150 Lux beleuchtet.

Die Amortisationsdauer haben die Verantwortlichen auf etwa 2,5 Jahre berechnet. Sollte aufgrund der Auftragslage häufiger dreischichtig gearbeitet werden, ist die Dauer sogar noch kürzer. Die Entscheidung für die Acaneo-Strahler wurde nicht leichtfertig getroffen. Leuchten von 25 Herstellern wurden auf Herz und Nieren getestet. Mitarbeiter bewerteten die aufgehängten Musterleuchten anhand eines Fragebogens, zudem wurden einige Messungen durchgeführt, um die angegebenen Werte der Hersteller zu überprüfen.

Die Acaneo konnte sich mit ihrer Lichtqualität und der niedrigen Blendung deutlich von anderen abheben. Die einfache Montage, Preis-Leistung und die Energiewerte bekräftigten dann die Wahl der Waldmann Leuchte. Gelungene Umsetzung Während des laufenden Betriebes und an Wochenenden wurden die Hallen umgerüstet. Die vielen tückischen Stellen wurden durch den Einsatz von Industriekletterern erreicht. Trotzdem war die Installation schneller abgeschlossen als einkalkuliert.

Während man bis März vorgesehen hatte, war von Weihnachten bis Ende Januar alles erledigt. Die Mitarbeiter sind mit der neuen Beleuchtung sehr zufrieden. Helligkeit und Lichtqualität werden sehr positiv wahrgenommen. Für die Entscheider sind besonders die Wartungsfreiheit und die Einsparungen ein Erfolg. Deshalb wurde die Acaneo als Standardleuchte bei ZF Friedrichshafen definiert. So dass sie für die verschiedenen Standorte weltweit vorgesehen ist. Erste Niederlassungen sind bereits an der Umrüstung.



 
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