Trilux inszeniert Drohnen-Rennen in München

13.07.2018

Am Fuße des Münchener Olympiaturms ging es vom 22.-24. Juni hoch hinaus. Dort fand der 'Drone Prix Munich' statt: Highspeed-Drohnen im Wettflug gesteuert von den besten Piloten aus ganz Europa traten gegeneinander an. Das Auftaktrennen der diesjährigen Rennsaison fand im Rahmen eines Actionsport-Festival – dem Munich Mash – statt. Ins rechte Licht gerückten wurde die Rennstrecke von Spezialisten des Beleuchtungspartners Trilux.

Die Multicopter der DCL fliegen mit bis zu 140 km/h an Kontrollpunkten vorbei durch Tore und Tunnel, über Hügel und Hürden. Topmodelle beschleunigen von 0 auf 100 km/h in 1,8 Sekunden. Foto: Matthias Kniepeiss

Trilux ist Beleuchtungspartner der Drone Champions League und inszeniert – wie beim Start der Rennserie in Paris – auch die Rennsitze Piloten. Foto: Matthias Kniepeiss

So sehen Sieger aus. Das tschechische Team Rororama setzte sich gegen sieben andere Teams mit 250 Punkten durch. Foto: Matthias Kniepeiss

Die Fluggeräte sind nicht viel größer als eine Handfläche. Das macht sie schnell und wendig. Foto: Matthias Kniepeiss

Der kompakte, robuste Fluter sorgt im Außenbereich zuverlässig für energieeffiziente und sichere Beleuchtung. Dabei brilliert der Combial LED mit flexibler Installation: Er lässt sich je nach Wunsch an Wand, Decke oder Boden montieren. Foto: Trilux

Ein starkes Stück: Der Leuchtenkörper der Olexeon LED besteht nicht aus dem in diesem Segment sonst üblichen Polycarbonat, sondern aus hochwertigem glasfaserverstärktem Polyesterharz. Das macht die Leuchte besonders widerstandfähig und schwer entflammbar. Foto: Trilux

Die 2016 von der Liechtensteiner Drone Champions AG gegründete Drone Champions League (DCL) ist eine ganz besondere Rennserie für Drohnen-Piloten. Sie bietet außergewöhnliche Strecken an ungewöhnlichen Orten. Wo sich die unbemannten, leichten, ferngesteuerten Fluggeräte normalerweise auf Sportplätzen duellieren, geht es bei der DCL schon mal nach Paris unter den Arc de Triomphe oder eben nach München in den Olympiapark. Im Finale standen sich die Teams Raiden Racing (Japan/Indonesien) und Rotorama (Tschechische Republik) gegenüber, die sich gegen sechs andere Teams durchsetzten. Mit 250 Punkten landete Rotorama auf dem ersten Platz, Raiden Racing mit 220 Punkten lag knapp dahinter.

Das Rennen in der bayrischen Landeshauptstadt im Rahmen des Munich Mash war bereits das vierte, bei dem Trilux als Lichtpartner agierte. "Ein spektakuläres Rennen!", so Joachim Geiger, Marketingleiter bei Trilux.

Dass Licht viel mehr ist als Beleuchtung, zeigt Trilux eindrucksvoll durch die Inszenierung der acht 'Playseats' (Sitze für die Piloten). Die speziellen Rennsitze wurden von der Trilux Lehrwerkstatt sowie dem Werkzeugbau gefertigt und beeindrucken durch ihre dynamische Beleuchtung.

Voraussetzung für die Veranstaltung war das Lichtkonzept der Experten von Trilux, die diese Liga seit ihrer Gründung unterstützen. Auf der gesamten Strecke kommt eines der Top-Produkte zum Einsatz: Die Feuchtraumleuchte Olexeon LED, um den Piloten beste Kamerasicht während des Rennens zu bieten. Außerdem sorgte der robuste LED-Fluter Combial für stimmungsvolles Licht in den Farben der DCL.

Die Unterstützung beinhaltet außerdem die Boden-Lichtpunkte (Guide-Lines) als Orientierungshilfe für die Piloten, Strahler für Tunnel und Hindernisse, vor allem aber die Lichtplanung.

Die Rennen finden oft bei Abenddämmerung statt, dunkle Unterführungen oder Bauruinen werden durchflogen. Eine zentrale Rolle übernimmt das Licht auch für die mediale Live-Übertragung, ähnlich wie bei Fußballspielen. Die filigranen und schnellen Drohnen sind so deutlich besser zu erkennen. Zusätzlich setzt die Beleuchtung spektakuläre Akzente an und auf der Strecke. Über 100 Komponenten kommen so je Rennen zum Einsatz und trotzen erfolgreich den anspruchsvollen, rauen Bedingungen.

Trilux betrachtet die Zusammenarbeit als Gewinn und Investition in die Zukunft. "Drohnen-Rennen sind eine junge und sehr anspruchsvolle Sportart. Modernste Technik, Teamgeist, hohe Motivation und Leidenschaft für ein tolles Ergebnis zeichnen die DCL aus – genauso wie Trilux", erklärte Joachim Geiger. "Genau deshalb passen wir so gut zusammen und sind begeistert von dieser Partnerschaft. Tatsächlich können wir durch unser Lichtwissen auch sehr sinnvoll unterstützen: mit Lichtkonzepten, Sensorik, Steuerung und Konnektivität. Wir sind stolz ein Teil des Teams zu sein".

Als Sport etablierte sich das Steuern der Drohnen bereits 2013 in Australien. Die Erfinder nannten ihn Rotocross (von Motocross). Heute heißt das Um-die-Wette- oder Hindernisparcours-Fliegen "FPV" (first person view) und findet weltweit begeisterte Anhänger aller Altersklassen. Es gibt diverse Rennen, bei denen es um Tempo und Geschicklichkeit geht. Dabei stehen die Wettkämpfer allerdings nicht auf der Rennstrecke, sondern in einem nahegelegen Raum oder auf einem Podest – mit Virtual Reality Brille auf der Nase, die die Bilder der Drohnen-Kamera empfängt.

Per Fernsteuerung lenken sie ihre Multicopter mit bis zu 140 km/h an Kontrollpunkten vorbei durch Tore und Tunnel, über Hügel und Hürden. Topmodelle beschleunigen dabei von 0 auf 100 km/h in 1,8 Sekunden.

Das nächste Drohnenrennen findet am vom 11. - 12. Oktober am Zürichsee statt. Interessierte können entweder live dabei sein oder das Turnier via Livestream auf Youtube und Facebook verfolgen.



 

Special

Aktuelle Ausgabe der HIGHLIGHT
HIGHLIGHT 3/4 2019 - März / April



RSS

HIGHLIGHT WEB | Braugasse 2 | D-59602 Rüthen | highlight(at)huethig.de