Schneider Electric, Danfoss und Somfy kooperieren bei smarter Gebeäudetechnik

16.04.2018

Um durchgängige Smart-Home-Lösung anbieten zu können, haben Scnneider Electric, Danfoss und Somfy eine weitreichende Kooperation beschlossen. Ziel ist Entwicklung eines "Connectivity Ecosystems" für private Gebäude, mittelgroße Zweckbauten und Hotels.

Das geplante "Connectivity Ecosystem" von Schneider-Electric, Somfy und Danfoss in der praktischen Anwendung.

Komponenten des geplanten "Connectivity Ecosystems" von Schneider-Electric, Somfy und Danfoss.

Die drei Unternehmen, die sich zu Offenheit und Interoperabilität verpflichten, vereinen 300 Jahre Innovation und Know-how mit dem größten globalen Netzwerk qualifizierter Installateure.

Der weltweite Markt für Konnektivität nimmt rasant zu, mit geschätzten 8,4 Milliarden vernetzten Geräten im Jahr 2020. Der Markt für Smart-Home-Anwendungen dagegen ist noch ausbaufähig: 2016 verfügten weniger als 17 Prozent der US-Haushalte über ein Smart-Home-System oder -Gerät, in Europa sogar weniger als vier Prozent. Dabei kommen meist Geräte mit einzelnen Funktionen zum Einsatz.

Der Elektrotechnik-Konzern Schneider Electric, der Heizungsspezialist Danfoss sowie der Antriebs- und Steuerungshersteller Somfy haben sich nun zusammengeschlossen, um die kommunikative Grundlage für einfach realisierbare Smart-Home-Lösungen mit Komponenten unterschiedlicher Hersteller zu schaffen.

Die Konnektivitäts- und Technologiestrategien der drei Unternehmen werden ab sofort aufeinander abgestimmt, um die Entwicklung eines offener Schnittstellen-Standards sicherzustellen und ihre Produkte auf Controller-Ebene oder auf Cloud-Ebene über APIs nahtlos interoperabel zu gestalten.

Vernetzung macht nur Sinn, wenn sie die gezielten Erwartungen in bestimmten Marktsegmenten erfüllt. Deswegen arbeiten die drei Unternehmen mit Kunden und Partnern in verschiedenen Märkten zusammen: Gemeinsam prüfen und erstellen sie maßgeschneiderte Lösungen zur Entwicklung von einfacher und nahtloser Integration ihrer Anwendungen. Dies bringt einen spürbaren Mehrwert für Installateure und Systemintegratoren sowie entscheidende Vorteile in puncto Energieeffizienz, Komfort und Gesundheit, Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit für die Endverbraucher.

Die ersten drei Anwendungsfälle des Connectivity Ecosystems, die auf der Light + Building 2018 gezeigt wurden, thematisieren:

  • Hotels mit vollständig integriertem Management der Hotelzimmer
  • den Bereich komfortabel ausgestatteter Wohnungen mit nahtlos integrierten Komplettsystemen
  • Neubauten oder umfassende Renovierungs- und Modernisierungsvorhaben, ausgerüstet mit einem Smart-Home-fähigen Schaltschrank

Die Vorteile für den Hotelbetrieb liegen auf der Hand: Die nahtlose Integration von Systemen sorgt für ein konstant hervorragendes Kundenerlebnis und optimiert gleichzeitig den Energieverbrauch. Darüber hinaus ermöglicht die Lösung den Hotelmanagern die zentrale Steuerung über ein einziges integriertes System.

Für Systemintegratoren woll sich die Inbetriebnahme der Lösungen zum Hotelzimmer-Management unkompliziert gestalten: Sie werden vollständig kompatibel mit "Out Of The Box"-Lösungen, die getestet, validiert und dokumentiert sind.

Ein weiterer Bestandteil der neuen Partnerschaft betrifft die Schulung der Fachkräfte: Die Installationsbetriebe werden so geschult, dass sie sämtliche Aspekte der Konnektivität bis hin zur Anbindung der Systeme an die Cloud exzellent beherrschen.



 
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09.10.2017 Lichtplaner-Akademie: Basiszertifikat Innenbeleuchtung

09.10.2017 Lichtplaner-Akademie: Masterdiplom Lichtplanung

09.10.2017 Lichtplaner-Akademie: Zertifizierter Lichtplaner Innen- und Außenbeleuchtung

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26.10.2017 Trends in Lighting

11.12.2017 Light + Building: Anmeldung zu "Young Design"

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