Luminale erhält prominente Unterstützung

10.01.2018

Oberbürgermeister Peter Feldmann hat die Schirmherrschaft für die 'Biennale für Lichtkunst und Stadtgestaltung' im März 2018 übernommen. Gleichzeitig engagiert sich die Stadt im Luminale e.V., der sich zum Ziel gesetzt hat, das Festival langfristig zu fördern und zu organisieren.

Luminale 2018: OB Peter Feldmann übernimmt Schirmherrschaft

"Das neue Konzept kommt bei Künstlern aus aller Welt und in der Stadtgesellschaft außerordentlich gut an. Die Öffnung für gesellschaftliche Fragestellungen schärft das Profil unserer Stadt als Vorreiter moderner Stadtentwicklung", erklärt Feldmann.

Insgesamt stehen in den fünf Festival-Kategorien Art, Solutions, Study, Community und Better City aktuell rund 120 Projekte und Aktionen in den Startlöchern. Besonders die Kategorie Art findet in der internationalen Lichtkunstszene große Beachtung. "Wir haben in diesem Bereich Bewerbungen von höchster künstlerischer Qualität", erklärt Isa Rekkab, Leiterin des Luminale-Projektbüros. Das neue Konzept hat darüber hinaus viele Standorte bewogen, sich zum ersten Mal an der Luminale zu beteiligen. Dazu gehören u.a. der Atelier Frankfurt e. V. und die Westend-Synagoge.

Auch die Alte Oper in Frankfurts Mitte feiert Luminale-Premiere. Hier lässt das italienische Designstudio Karmachina die Fassade des renommierten Konzerthauses in neuem Licht erstrahlen. Eine zehnminütige Videoprojektion erzählt die Geschichte der Alten Oper in fünf Kapiteln – von der Gründung im 19. Jahrhundert über die Zerstörung im 2. Weltkrieg bis zum Wiederaufbau dank bürgerschaftlichen Engagements. Ein innovatives 3D-Sound-System unterstützt das multimediale Erlebnis.

Die Installation an der Alten Oper ist nur eines von mehreren attraktiven Projekten des Lichtpromedade, dem Herzstück der Luminale. Er verbindet die Spielstätten in der Innenstadt auf einem fußläufigen Weg zu einer großen Galerie der Lichtkunst. Der Parcours erstreckt sich über ca. 3,5 Kilometer im Zentrum der Stadt.

  • Die Europäische Zentralbank nimmt auch 2018 wieder an der Luminale teil. Die Fassade ihres Hauptgebäudes dient als Projektionsfläche für das Bremer Künstlerkollektiv 'Urbanscreen'.
  • Mit dabei ist auch die Nikolaikirche am Römerberg 11. Hier präsentiert die Trierer Designerin Simone Rduch ihre Installation "Five".
  • In der Halle 414 (Gwinnerstraße 42) stellt die Frankfurter Fotografin Natalie Färber ihr fotografisches Projekt "in motion" vor, welches Bewegungsabfolgen eines improvisierenden Jazzmusikers beim Spielen sichtbar macht.



 
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