Lichtdesign-Preis 2018: Kulturbauten und Verwaltungsgebäude an der Spitze

1.12.2017

Am 08. November traf sich die Jury des Deutschen Lichtdesign-Preis zur Vorauswahl der für 2018 eingereichten Wettbewerbs-Projekte. Von etwa 120 Einreichungen deutscher, schweizerischer und österreichischer Lichtdesigner haben ca. 60 Beleuchtungskonzepte die Chance, mit einer Nominierung in die zweite Runde zu gehen.

Da geht es lang: Vorauswahl im November 2017, Shortlist im Februar 2018, Verleihung im Mai 2018.

Jury-Mitglied Markus Helle, Chefredakteur des Fachmagazins Highlight und der diesjährige Gast-Juror Thomas Mika (Reflexion AG), Lichtdesigner des Jahres 2017, bei der Vorauswahl der Wettbewerbseinreichungen

An der Spitze der eingereichten Projekte stehen in diesem Jahr Kulturbauten sowie Büro- und Verwaltungsgebäude. Mit dabei sind aber auch wieder Verkehrsbauten, Shops, Restaurants und Beleuchtungslösungen in weiteren Kategorien. Für die unabhängige fünfköpfige Jury und den aktuellen Gastjuror Thomas Mika, dessen Planungsbüro Reflexion AG aus Zürich 2017 zum Lichtdesigner des Jahres gewählt wurde, geht die Arbeit Anfang 2018 richtig los. Denn mit Ausnahme der Kategorie "International" werden dann alle vorausgewählten Projekte persönlich vor Ort in Augenschein genommen.

Bis Ende Februar soll die Entscheidung für die Shortlist fallen, die im März auf der Website des Auslobers veröffentlicht wird. Außerdem ist der Deutsche Lichtdesign-Preis im kommenden Jahr auch auf der Light+Building vertreten, wo die nominierten Projekte ebenfalls präsentiert werden. Und dann darf die Branche wieder zwei Monate lang gespannt sein, wer sich in den einzelnen Kategorien durchsetzt. Die Bekanntgabe erfolgt während einer Gala am 17. Mai im Theater am Tanzbrunnen in Köln. Dort wird auch der Lichtdesigner des Jahres 2018 geehrt.

Mit dem Deutschen Lichtdesign-Preis, der 2018 zum achten Mal verliehen wird und sich als Indikator für herausragende Beleuchtungslösungen im deutschsprachigen Raum etabliert hat, wollen die Veranstalter der professionellen Beleuchtung von Projekten – als ein wesentliches Modul für die Qualität der gebauten Umwelt – öffentliche Wertschätzung verleihen.

Im europäischen Raum findet der in den USA und Großbritannien seit langem etablierte Beruf des Lichtdesigners erst seit wenigen Jahren auf breiterer Ebene Anerkennung. Unabhängig von der Größe des Bauvorhabens setzen Architekten im Bereich der Beleuchtung heute zunehmend auf die Unterstützung von Lichtdesignern, die ihr technisches, wahrnehmungspsychologisches und gestalterisches Wissen in die Anforderungen an die Beleuchtung einbringen. Auch in der künstlerischen Umsetzung von Konzepten gewinnt Licht als Medium eine immer größere Bedeutung.

Autorin: Petra Lasar



 
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