Höhepunkte des Möbeldesigns auf der Documenta 14

14.06.2017

Die aktuelle Ausgabe der Documenta wird mit einer einer Besucher-Lounge begleitet, die in Anlehnung an das außergewöhnliche Ausstellungsformat konzipiert ist: prozessual, breit gefächert, offen und international.

Documenta-Lounge mit Klassikern und Neuheiten des Möbeldesigns im AOK-Gebäude.

Documenta-Lounge mit Klassikern und Neuheiten des Möbeldesigns im AOK-Gebäude.

Documenta-Lounge mit Klassikern und Neuheiten des Möbeldesigns im AOK-Gebäude.

Die Innenarchitektin Nicole Miller hat gemeinsam mit dem Büro Lange+Durach ausgewählte Objekte des Möbeldesigns zusammengebracht – darunter sowohl Klassiker als auch Neuheiten u. a. von Arco, Arper, Flötotto, Foscarini, Petite Friture und Thonet. Ihr gemeinsamer Nenner ist die Farbe Schwarz. Ab sofort stehen Sie bereit, um sich den Gästegruppen in der Documenta-Lounge zu präsentieren und ihnen einen inspirierenden Aufenthalt mit spektakulärem Blick auf die Kunst in der Karlsaue zu bereiten.

Die Documenta-Lounge steht verschiedenen Gästegruppen zur Verfügung. Dazu gehören die Sponsoren, internationale Kunst- und Kulturstiftungen sowie Kunstmuseen aus aller Welt und ihre Kuratoren. Auch Unternehmensgruppen, ihre Kunden sowie politische Entscheider und ihre Gremien, wie etwa das Hessische Kabinett oder Europaabgeordnete, werden in der Documenta-Lounge erwartet.

Die Lounge repräsentiert die Idee des Prozesshaften innerhalb des Documenta-Konzepts. Basis ist ein Saal in der zweiten Etage des AOK-Verwaltungsgebäudes mit schwarzem Linoleumboden. Er ist geprägt von den typischen Elementen seiner 1950er Jahre Architektur: eine großzügige Fensterfront und davor liegender Balkon, die den weitläufigen Blick in die Karlsaue freigeben: Dort sind Werke von Documenta-Künstler im öffentlichen Raum zu sehen.

Der einzige Eingriff in diesen Saal ist das Einfärben der Wände in pures Schwarz. Es entsteht ein schwarzer Raum, der mit dem starken Parkgrün des Draußen kontrastreich korrespondiert. Der Park wird zur Bühne, die Lounge zur Loge, wo Treffen und Gespräche in inspirierender Ruhe stattfinden können.

"Schwarz ist die Farbe des Lichtes" (Pierre Soulages)

Das Herzstück des Konzepts: schwarze Möbel. Es sind unterschiedliche Sessel, Stühle, Tische, Leuchten verschiedener Hersteller, Designer und Stile, die eklektisch zusammengebracht werden. Durch die schwarze Monochromie wird die Wahrnehmung der Besucher subtil gelenkt. Der Fokus liegt nun auch auf Material, Oberfläche, Verarbeitung, Proportion und Form – genau darin spiegeln sich unterschiedliche Designhaltungen, Tendenzen und Entwicklungen als weiterer Bezug zur Dcumenta, die eben verschiedenste Positionen der Kunst auslotet.

Je nach Bedarf und Situation lassen sich die Möbelstücke zu immer wieder neuen, größeren oder kleineren Lounge- und Sitzgruppen formieren. So bilden sich neue Gefüge, die auch den Charakter des Interiors ändern. Es entsteht eine kompromisslos schwarze Lounge, eine radikale Interiorwelt, die auf puristische Weise die Designavantgarde versammelt – und durch die großen Fenster den Blick für die ebenso radikale Kunstwelt draußen öffnet.



 

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