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Digitalstrom beim Kongress "Ethik & Digitalisierung"

Martin Vesper, Vorstandsmitglied der Initiative D21 und CEO der Digitalstrom AG
Martin Vesper, Vorstandsmitglied der Initiative D21 und CEO der Digitalstrom AG

Die Teilnehmer diskutierten, wie die digitale Transformation zum Vorteil der Gesellschaft gestaltet werden kann und welche Rahmenbedingungen der Staat schaffen muss – mit dabei Bundesministerin für Justiz und Verbraucherschutz Dr. Katarina Barley.
Der Kongress "Gesellschaftlicher Dialog Ethik & Digitalisierung" widmete sich den ethischen Fragen, die durch die Digitalisierung entstehen. Die Teilnehmer und Referenten diskutierten Herausforderungen und Lösungen: Durch neue technologische Möglichkeiten sind viele Lebensbereiche verbessert worden. Es kommen ständig weitere Entwicklungen hinzu, beispielsweise im Bereich Diagnostik und Medizintechnik oder durch neue Kommunikationsmöglichkeiten und den dadurch erleichterten Zugang zu Bildung.
Der private Alltag verändert sich ebenfalls, so machen es Roboter möglich, dass Menschen im Alter länger zu Hause leben und eigenständig bleiben. Diese Chancen gilt es zu gestalten und dabei das Optimale für den einzelnen Menschen und die Gesellschaft zu erreichen. Dafür ist es notwendig, zu diskutieren, welche Werte und Normen das ermöglichen. So muss beispielsweise bei kommunikativen Systemen entschieden werden, inwieweit sie Einfluss ausüben sollen. Ihre Unterstützung bringt mehr Sicherheit, kann jedoch gleichzeitig die persönliche Freiheit einschränken.

Gemeinsam mit der Initiative D21, Netzwerk für die digitale Gesellschaft, war die Digitalstrom AG Partner des Kongresses und bot einen Workshop zum Mitdenken und Mitdiskutieren an: "Wie würden Sie entscheiden? – Ethische Konflikte in Gesundheitsbereich und Pflege".
Die Teilnehmer waren eingeladen, mit Martin Vesper und Lena-Sophie Müller, Geschäftsführerin der D21, die ethischen Fragen, die die Digitalisierung mit sich bringt, an einem konkreten Fall zu diskutieren:

  • Ein älterer Mensch ist pflegebedürftig und bekommt Unterstützung von einem Roboter, lebt mit ihm zusammen und bleibt dadurch eigenständig.
  • Der Roboter hat die Möglichkeit, ihn zu überwachen und damit vor Schaden zu bewahren und eine Beziehung zu ihm aufzubauen.
  • Wollen wir das? Und wenn ja, zu welchen Bedingungen?


Diese und andere Fragen diskutierten Martin Vesper auch in der Arbeitsgruppe Ethik der Initiative D21: "Die digitale Transformation ist nicht nur Sache der Industrie. Die Gesellschafft sollte Fragen aufwerfen, diskutieren und die Zukunft aktiv gestalten. Die Programmierung von Robotern erfolgt durch Unternehmen, die bereits erste Entscheidungen über die entsprechenden Verhaltensweisen und zugrunde liegende Werte treffen. Das passiert schon heute."

Digitalstrom - www.digitalstrom.com
D 21 - www.initiatived21.de

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