Das heliozentrische Weltbild als Leuchte: Armilla F50 von Fabbian

7.12.2018

Lorenzo Truant hat für die italienische Manufaktur Fabbian eine Leuchte entwickelt, die von den ersten Renaissance-Darstellungen der Bewegung der Sterne und Planeten inspirieren ist. Zu dieser Zeit baute der Mensch Juwelenmaschinen, die von Ringen, sogenannten Armillari, begrenzt wurden.

Pendelleuchte Armilla von Fabbian mit Armilla-Ringen in 3 Farben: brüniert, golden und verchromt

Tischleuchte Armilla von Fabbian.

In der Mitte befand sich zunächst die Erde, dann mit der Zeit und mit dem Aufkommen der kopernikanischen Theorien, die Sonne, der unbegrenzten Lichtquelle und neuen Zentrum des Universums.

Die Kreise von Armilla erinnern an diesen Brauch und unterstützen die Kugel und verstärken die große Masse an Opalglas. Das Licht der im Zentrum der Komposition platzierten Lichtquelle wird von der Glaskugel gestreut, genau wie die von kopernikanischen Kosmographen des heliozentrischen Weltbildes vorgestellten Armillarsphären.

Im Detail enthalten die drei in geeigneter Weise miteinander verbundenen Edelmetallringe den Diffusor, der dank eines am Äquator befestigten Ringes an dem ebenfalls aus Metall bestehenden Tragseil befestigt ist. Die Armilla-Kollektion ist mit einem Durchmesser von 36 cm sowie in der Version Pendelleuchte und der Tischleuchte erhältlich.

Der Diffusor ist aus glänzendem weißem Glas, das auf einer runden Form geblasen wurde und besitzt eingefügte Metallringe, die am Ende des Prozesses sanft vom geschmolzenen Glas eingefangen werden. Die Ringe gibt es in brünierter, goldener und verchromter Ausführung. Die Elektrifizierung erfolgt bei Netzspannung für Halogen-, Leuchtstofflampen und LED-Lampen.



 

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