Biodynamisches Licht von Waldmann in der Tagespflege

12.06.2017

Bei der Kernsanierung der pflegetherapeutischen Zentren der Pro Persona Care GmbH in Altentreptow und Neubrandenburg wurden die Räume nach dem Modell "Enriched Environment" in verschiedene Teilbereiche organisiert und auf das Pflegekonzept der Fähigkeitsförderung ausgerichtet. Dabei kommt das Lichtmanagementsystem VTL für eine biologisch wirksame Beleuchtung von Waldmann zum Einsatz, das nach Aussage der Betreiber bereits eine Verbesserung der Lebensqualität der betreuten Personen und weniger Ermüdungserscheinungen der Pflegenden erkennen lässt.

Farbakzente und angenehmes Licht durch die Ameda-Bed sorgen für ein schönes Ambiente in den Bewohnerzimmern.

Die Deckenleuchte Oblo ermöglicht eine durchgehend gleichmäßige Ausleuchtung des Flurs.

In allen Räumen kommt biodynamisches Licht zum Einsatz.

Raumbeleuchtung mit biodynamischem Licht mit der Pendelleuchte Vivaa und dem Waldmann Lichtmanagementsystem VTL.

Ein Ort zum Wohlfühlen: das Kaminzimmer mit biodynamischem Licht

Die spritzwassergeschützte Vanera-Bath verbessert die Selbstwahrnehmung durch gute Farbwiedergabeeigenschaften und unterstützt die Körperpflege.

Die Wandleuchte Cube sorgt abends für ein gemütliches Ambiente und nachts für schnelle Orientierung

Die Pro Persona Care GmbH unterhält derzeit zwei pflegetherapeutische Einrichtungen in Altentreptow und Neubrandenburg. Die ausgewiesenen Ziele der Einrichtungen sind die Förderung und Stabilisierung von Lebensqualität und Alltagskompetenz bei Menschen mit demenziellen und anderen neurodegenerativen Erkrankungen. Im Mittelpunkt der pflegetherapeutischen Konzepte stehen evidenzbasierte, nichtmedikamentöse Therapieformen, die ein erweitertes Spektrum von therapeutischen Einflussmöglichkeiten für Menschen, die von demenziellen Erkrankungen betroffen sind, bieten.

Das Gesamtkonzept der pflegetherapeutischen Zentren basiert auf vier Säulen, die miteinander verbunden sind. So stehen das Raum- und Lichtkonzept in einer engen Verbindung, um optimale Bedingungen für die Raumatmosphäre zu schaffen. Ebenso stehen Bewegung und Kognition in einer engen Verbindung, um alltagspraktische Fähigkeiten zu erhalten und zu fördern.

Viele Pflegebedürftige sind in ihrem häuslichen Umfeld einer schlechten Lichtqualität ausgesetzt, die Tagaktivitäten hemmen und Nachtaktivitäten fördern. Ihr Tag-Nacht-Rhythmus ist gestört. Durch das Lichtkonzept in den Pflegezentren kann ein Vielfaches an Lichtqualität geboten werden, durch das nachweislich die Lebensqualität und Aktivität gefördert werden. Durch die technische Steuerung können tageslichtähnliche Situationen erreicht werden, da die Lichtstärke dem Verlauf der Sonne nachempfunden ist: morgens hell mit vielen Kaltlichtanteilen; abends gedämpft mit vielen warmen Lichtanteilen.

Das Pflegetherapeutische Zentrum in Altentreptow ist eine ehemalige Landwirtschaftsschule, die nach einer Kernsanierung am 1. November 2016 ihre Türen öffnete. Es wartet mit insgesamt 505 Quadratmetern auf. Der Wohnbereich im 1. Obergeschoss hält 12 Apartments bereit. In Neubrandenburg ist der Bürokomplex "Alte Molkerei" aus dem Jahr 1992 umgebaut worden. Auch hier wurde das Gebäude kernsaniert. Dieses Pflegetherapeutische Zentrum hat insgesamt 720 Quadratmeter. Im Wohnbereich im 2. Obergeschoss befinden sich 28 Apartments.

Beide Einrichtungen sind in großem Umfang mit biodynamischem Licht ausgestattet. "Wir wenden das VTL nicht nur auf den Fluren an, sondern im Esszimmer, in den Ruheräumen, im Kaminzimmer, in den Büros der Mitarbeiter, in den Gruppenräumen, in den Gymnastikräumen und im Eingangsbereich,"erklärt Gerd Bekel, Geschäftsführer und Fachwissenschaftlicher Leiter der Einrichtung.

In den Hauptbereichen wurde die Pendelleuchte Vivaa von Waldmann eingesetzt, da sie mit dem hochwertigen Einrichtungskonzept ideal harmoniert. Die Leuchte gibt es mit 400 und 600 mm Durchmesser. Der hohe indirekte Lichtanteil von 65 Prozent sorgt für ein angenehmes und gleichmäßiges Licht. Durch die hohe Lichtausbeute von bis zu 111 lm/W konnte eine effiziente aber seniorengerechte Beleuchtung umgesetzt werden, die dem erhöhten Lichtbedarf älterer Menschen entspricht. Durch den konsequenten Einsatz der Leuchten in allen Räumen, kann die hohe Lichtqualität eine gute Raumwahrnehmung gewährleisten. Dadurch bewegen sich die Klienten und Patienten sicherer und werden gleichzeitig durch die Tageslichtnachführung zu mehr Aktivität animiert.

In Anlehnung an die Grundsätze des Human Centric Lighting, wird die Lichtfarbe und die Beleuchtungsstärke der Vivaa-Pendelleuchten mittels vordefinierten Lichtszenen im Tagesverlauf automatisch verändert. Neben den Lichtszenen in den einzelnen Räumen gibt es jeweils speziell abgestimmte Lichtkonzepte. Im Kaminzimmer sind Dimmer im Einsatz und überwiegend weichere Lichtfarben. Im Eingangsbereich sind Demoabläufe programmiert und Lichtszenen mit viel Kaltlicht und/oder viele Warmlicht hinterlegt. Im Demenzlabor sind mehrere Demoversionen programmiert, damit Klienten und Angehörige die Wirkung des Lichtes erleben können.

In den Apartments wird ebenfalls auf eine hochwertige Beleuchtung geachtet, die komplett mit Waldmann Leuchten realisiert wurde. Im Bewohnerzimmer kommt die Bettwandleuchte Amadea-Bed zum Einsatz. Die Leuchte ist mit vier Lichtszenen ausgestattet: Allgemeinlicht, Leselicht, Nachtlicht und Pflegelicht. Eine durchgehend gleichmäßige Ausleuchtung vom Flur bzw. Vorflur in das Apartment wird durch die Deckenleuchte Oblo gesichert. Am Abend und in der Nacht sorgt die Wandleuchte Cube für schnelle Orientierung und gemütliches Ambiente. Das Bewohnerbad empfängt mit einer blendfreien und gleichmäßigen Beleuchtung über dem Spiegel. Die spritzwassergeschützte Vanera-Bath verbessert nicht nur die Selbstwahrnehmung durch gute Farbwiedergabeeigenschaften, sondern unterstützt auch die Körperpflege.

Nach etwa fünf Monaten der Anwendung im pflegetherapeutischen Zentrum in Altentreptow können die Geschäftsführer Gerd Bekel und Roman Balk gemeinsam mit ihrem Team positive Ergebnisse feststellen: "Bei unseren Klienten und Patienten stellen wir fest, dass sie deutlich aktiver sind. Bei einigen können wir sagen, dass der Tag-Nacht-Rhythmus wieder funktioniert, so wie wir es beabsichtigt hatten. Bei Klienten und Patienten, die nicht in unserer Einrichtung wohnen und folglich abends in ihre häusliche Umgebung zurückkehren, stellen wir nach längerer Abwesenheit fest, dass sie vermutlich schlechten Lichtverhältnissen ausgesetzt waren. Sie sind auffällig müde und unruhig." Und auch Angehörige bewerten laut Bekel und Balk das Lichtkonzept positiv.

Genau wie die Mitarbeiter, die eine positive Bilanz im Vergleich zu Pflegeeinrichtungen ohne biodynamischem Licht ziehen. Alle Mitarbeiter beschreiben, dass sie während des Arbeitstages kaum noch müde sind. Sie fühlen sich ausgeruhter und können nach eigenen Angaben besser schlafen.

Gerd Bekel fasst zusammen: "Unser Lichtsystem passt 1:1 in unser unternehmerisches und pflegerisches Gesamtkonzept. Wir haben eine hohe öffentlichkeitswirksame Aufmerksamkeit erhalten."



 

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